FILE - In this July 13, 2019 file photo Meghan, Duchess of Sussex smiles while sitting in the Royal Box on Centre Court to watch the women's singles final match between Serena Williams, of the United States, and Romania's Simona Halep on at the Wimbledon Tennis Championships in London. A British judge ruled Thursday Feb. 11, 2021, that a newspaper invaded Duchess of Sussex's privacy by publishing personal letter to her estranged father. (AP Photo/Ben Curtis, File)

Der Buckingham-Palast will nun Mobbing-Vorwürfe gegen Meghan untersuchen. Bild: ap / Ben Curtis

"Zu lange geschwiegen": Palast untersucht Anschuldigungen gegen Meghan

Bevor am Sonntag das große Enthüllungs-Interview von Oprah Winfrey mit Harry und Meghan komplett ausgestrahlt wird, veröffentlichte der US-Sender CBS nun schon einen Kurzclip. Darin warf Meghan dem Königshaus vor, "ständige Unwahrheiten" zu verbreiten. Im Buckingham Palast werden derweil Untersuchungen eingeleitet: Zwei Assistentinnen von Meghan sollen 2018 gekündigt haben, weil die 39-Jährige angeblich zu viel Druck auf die Angestellten ausübte.

Meghans mutmaßliche Launenhaftigkeit war in der Presse aber auch abseits dessen immer wieder ein Thema. Am Mittwoch gab der Palast bekannt, die Anschuldigungen näher zu untersuchen. Die Queen persönlich leitete die entsprechenden Schritte ein. Nun Berichtet der "Mirror": Mindestens zehn ehemalige Berater von Meghan und Harry haben sich schon bereiterklärt, im Rahmen der Ermittlungen auszusagen.

Royal-Palast handelt nun schnell

Der Palast soll den einstigen Mitarbeitern die Vertraulichkeit ihrer Äußerungen zugesichert haben. Meghan wird vorgeworfen, ihr Team "emotionaler Grausamkeit und Manipulation" ausgesetzt zu haben, wie zuvor schon aus einem Bericht der "Times" hervorging.

This image provided by Harpo Productions shows Prince Harry, from left, and Meghan, The Duchess of Sussex, in conversation with Oprah Winfrey.  “Oprah with Meghan and Harry: A CBS Primetime Special” airs March 7.  (Joe Pugliese/Harpo Productions via AP)

Harry und Meghan während des Interviews mit Oprah Winfrey. Bild: ap / Joe Pugliese

Dieses Verhalten habe schließlich auch dazu geführt, dass die zwei Assistentinnen ihren Job hinschmissen. Jetzt bekundet ein Insider gegenüber dem "Mirror", dass zehn oder gar mehr Ex-Angestellte ihre eigenen Beobachtungen schildern möchten. Konkret heißt es:

"Eine Gruppe von Personen steht bereit, um beteiligt zu werden. Sie haben zu lange geschwiegen und es gibt viel zu erzählen."

Tom Quinn beschrieb in seinem Buch "Kensington Palace: An Intimate Memoir From Queen Mary To Meghan Markle" beispielsweise auch einen Vorfall, wonach Meghan vorgeblich einen Mitarbeiter anschrie, was bei Williams Frau Kate für Entsetzen sorgte. Durch die neusten Vorwürfe kocht das Mobbing-Thema wieder hoch.

Meghan wehrt sich gegen Anschuldigungen

Ein Sprecher von Meghan und Harry meldete sich diese Woche bereits zu den Vorwürfen zu Wort und bekundete stellvertretend: "Die Herzogin ist traurig über diesen jüngsten Angriff auf ihre Person, besonders als jemand, der selbst Ziel von Mobbing gewesen ist und sich vehement dafür einsetzt, diejenigen zu unterstützen, die Schmerzen und Traumata erlebt haben."

Weiter heißt es in dem Statement: "Sie ist entschlossen, ihre Arbeit fortzusetzen, um weltweit Mitgefühl aufzubauen, und wird sich weiterhin bemühen, ein Beispiel dafür zu sein, was richtig und was gut ist."

Jetzt blickt die Welt umso gespannter auf das kommende Oprah-Winfrey-Interview, in dem Meghan ihrerseits den Palast anklagt. In einem vorab gezeigten Ausschnitt meinte sie, sie wisse nicht, wie das Königshaus erwarten könne, "dass wir nach dieser ganzen Zeit einfach weiter schweigen, wenn 'Die Firma' sich aktiv daran beteiligt, ständig Unwahrheiten über uns zu verbreiten."

(ju)

Mobbing-Vorwürfe gegen Meghan: Sprecher des Paares äußert sich

Immer wieder galt Meghan als treibende Kraft hinter dem Megxit, weil sie sich von Anfang an in ihrer neuen Rolle im britischen Königshaus nicht wohlgefühlt habe. In einem Interview mit dem Sender ITV sagte sie einst: "Ich hatte keine Ahnung. Als ich Harry zum ersten Mal traf, waren meine US-Freunde so aufgeregt und glücklich, weil ich glücklich war. Aber meine britischen Freunde meinten, ich solle das nicht machen, weil die britische Presse mein Leben zerstören wird. Und weil ich …

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