Bayern München
 David Alaba Bayern Muenchen am Airport Flughafen M

Seit Wochen stocken die Vetragsverhandlungen um Bayern-Abwehrchef David Alaba. Bild: imago images / FC Bayern München

Alaba-Poker: Versprechen des FC Bayern soll für Ärger sorgen

David Alaba und der FC Bayern. Das war bisher eine beiderseitige Erfolgsgeschichte. Im Sommer 2010 wurde der Österreicher in den Profi-Kader des deutschen Rekordmeisters berufen. Es folgten 80 Torbeteiligungen in 393 Spielen für die Münchener. Für einen Abwehrspieler sind das außergewöhnlich gute Statistiken, für den Erfolg des Rekordmeisters ist der Österreicher äußerst wertvoll.

Über den tatsächlichen Wert des Spielers scheinen die Verantwortlichen des Vereins und die Berater von David Alaba aber noch uneins zu sein. Seit Wochen verhandeln beide Seiten um eine Vertragsverlängerung Alabas bei den Bayern – bisher ohne Erfolg.

Alaba will nicht mehr in der Abwehr spielen

Nachdem sich die Streitparteien nach zwei Angeboten des FC Bayern nicht auf einen Vertrag einigen konnten, scheint auch ein geheim unternommener dritter Versuch ebenfalls gescheitert zu sein. Wie "Spox" berichtet, ist das Gehalt nach wie vor ein Knackpunkt der Verhandlungen. Doch auch die Vertragsdauer und ein Versprechen aus der Vergangenheit sorgen wohl für Reibungen.

Hinter der hohen Gehaltsforderung steckt laut "Bild"-Informationen offenbar "fehlende Wertschätzung". Alaba möchte mit einem höheren Gehalt in die Verdienstklasse von Topverdienern wie Robert Lewandowski und Manuel Neuer aufsteigen. Wütend macht den 28-Jährigen aber auch, dass er so viel als Verteidiger eingesetzt wird. Vereinbart sei wohl seit der letzten Vertragsverlängerung, dass er auf seine Einsatzzeiten im Mittelfeld komme, wo Alaba auch in der österreichischen Nationalmannschaft eingesetzt wird.

Ablösefreier Wechsel droht

Sollte mit David Alaba keine Einigung erzielt werden, tritt das ein, was der FC Bayern unbedingt verhindern will: der ablösefreie Abgang des Abwehrchefs im Sommer 2021.

Berichten von "Sky Sport" zufolge hat der FC Bayern jetzt aber ein überarbeitetes Angebot vorgelegt, das nicht nur eine Vetragslaufzeit von fünf statt vier Jahren beinhalte, sondern auch finanziell aufgebessert worden sei. Am vergangenen Freitag soll es demnach ein Treffen mit beiden Parteien gegeben haben. Zu einer Entscheidung sei es aber noch nicht gekommen.

(vdv)

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