Fußball
Bild

Die deutschen Nationalspieler nach dem Sieg gegen Weißrussland. bild: imago images/horstmüller

So viel Geld sollen die Nationalspieler für den Gruppensieg in der EM-Quali bekommen

Zufriedenheit? Check! Entspannung? Nö.

Die EM-Qualifikation hat die deutsche Nationalelf mit einem lockeren 4:0 über Weißrussland über die Bühne gebracht. Jetzt kann das DFB-Team die Quali-Gruppe mit einem Sieg am Dienstag gegen Nordirland (20.45 Uhr/RTL) sogar vor dem Erzrivalen Niederlande abschließen. Ein netter Nebeneffekt für die seit der WM 2018 oft gescholtene Nationalelf von Bundestrainer Jogi Löw.

Dessen Vorgabe für das Spiel in Frankfurt lautet sogar Platz eins: "Jetzt haben wir die Chance, dass wir diese Gruppe gewinnen. Das ist natürlich schon unser Ziel: Wir wollen einen Sieg einfahren."

Drei Punkte sollen her. Zumal sich die EM-Qualifikationsprämie dann für alle in den acht Spielen nominierten Akteure um eine Million Euro erhöhen würde: Für Platz eins gibt es insgesamt drei Millionen Euro, Platz zwei brächte zwei Millionen ein.

Wie die Prämien der Nationalelf verteilt werden

Wie die "Bild" berichtet, entscheidet das Team untereinander über die Verteilung der Prämie. Dies richte sich nach gewonnenen Punkten. Jeder Nationalspieler im Kader erhalte dieselbe Summe. Die Zeitung hat ausgerechnet, dass es 20.000 Euro pro Spieler und Sieg wären, sollte Deutschland die Quali als Gruppen-Erster abschließen.

Bild

Der von Verletzungen geplagte Niklas Stark kann es selbst nicht fassen. . bild: imago images/schüler

Wenn die Rechnung stimmt, wäre Niklas Stark der große Prämien-Gewinner: Der 24-jährige Innenverteidiger von Hertha BSC, der bei sechs Siegen zwar im Kader war, aber wegen verschiedener Verletzungen nie spielen konnte, bekäme 120.000 Euro ausgeschüttet. Nur Manuel Neuer, Serge Gnabry, Timo Werner und Julian Brandt erhielten mehr Kohle.

(as/mit Material von dpa)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

"Königreich Deutschland" – Mexikanisches Restaurant in Thüringen will nicht mehr zu Deutschland gehören

Wer im thüringischen Saalfeld das dort ansässige Tex-Mex-Restaurant "Hacienda Mexikana" besucht, der isst seinen Burrito de Carne im Zweifel nicht mehr auf bundesrepublikanischem Boden.

Zumindest wenn es nach der Auffassung des Wirtes der Lokalität mit internationalen Speisen geht. Denn der hat sein Grundstück zu einem Teil eines Königreiches erklärt. Zu lesen ist das auf einem Schild am Zaun des Anwesens.

Die Fantasiestaatenlogik dahinter: Wer das Restaurant betritt, verlässt die Landesgrenzen …

Artikel lesen
Link zum Artikel