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Bild: www.imago-images.de / Chris Emil Janßen

Lidl und Aldi zahlen Angestellten in den USA Impfprämie – in Deutschland wohl nicht

In den USA haben die Supermarktketten Lidl, Aldi und die Aldi-Nord-Tochter Trader Joe`s verkündet, ihren Mitarbeitern eine Prämie zu zahlen, wenn sie sich gegen Corona impfen lassen.

Lidl will den Mitarbeitern 200 Dollar extra zahlen. Dieses extra ausgezahlte Geld solle die Kosten decken, die mit einer Impfung verbunden sind. Dazu können beispielsweise Anreisekosten oder Kosten für die Kinderbetreuung gehören.

Die Aldi-Nord-Tochter "Trader Joe's" hatte bereits vergangene Woche verkündet, Impfprämien auszuzahlen. Inzwischen haben sich auch die Aldi-Märkte, die zu Aldi Süd gehören, angeschlossen. Aldi plant, den Mitarbeitern zwei Stundenlöhne pro Impfung auszuzahlen. Zusätzlich dazu sollen auch mögliche anfallende Kosten für die Impfung gezahlt werden. Laut Aldi soll dieses Vorgehen verhindern, dass sich die Mitarbeiter zwischen ihrer Gesundheit und ihrem Gehalt entscheiden müssen.

Mit diesem Vorstoß nehmen deutsche Einzelhändler in den USA eine Vorreiterrolle ein. Doch welche Regeln werden eigentlich für die deutschen Mitarbeiter gelten?

Aldi Süd betont Freiwilligkeit zur Impfung, unterstützt aber Kampagne des Bundes

Aldi Süd betont gegenüber watson, dass die Impfungen für die Mitarbeiter freiwillig seien. Der Einzelhändler will aber zur Aufklärung und Information beitragen: "Wir unterstützen die Informationskampagne des Bundes, die transparent und faktenbasiert zur Aufklärung und Akzeptanz beiträgt", teilte Aldi Süd weiter mit. Von etwaigen Sonderzahlungen ist nicht die Rede.

Man werde die Mitarbeiter über die "internen Kommunikationskanäle darüber informieren, was rund um den Impfstart wichtig ist." Der sei allerdings noch länger nicht zu erwarten, da Mitarbeiter des Einzelhandels nach der Impfstrategie des Bundes erst in Gruppe 5 eingeordnet würden, betont Aldi Süd. Man rechne erste im zweiten Quartal 2021 mit einem Impfstart.

Bis dahin werde man sich weiter an die Schutzmaßnahmen halten, die man in den Filialen umgesetzt habe. Sie würden "kontinuierlich von uns überprüft, um dort, wo nötig, Anpassungen vornehmen zu können. Wir stehen dazu seit Beginn der Pandemie in engem Austausch mit den Gesundheits- und Ordnungsbehörden", teilte Aldi mit.

Lidl teilte watson lediglich mit, dass Lidl Deutschland aktuell nicht plant, seinen Mitarbeitern eine Impfprämie zu zahlen.

(pas)

Neuer Plan der Bundesregierung: Corona-Impfung ab April beim Hausarzt

Die Bundesregierung arbeitet an einer Strategie, wie Impfstoff an die bundesweit rund 100.000 Arztpraxen verteilt werden kann. Die Bevölkerung soll dann künftig dort geimpft werden. Das erfuhr das Wirtschaftsmagazin „Business Insider“ aus Regierungskreisen. Damit sollen die bundesweit rund 400 Impfzentren schrittweise aufgelöst werden. Bereits ab April, wenn deutlich mehr Impfstoff vorhanden sein soll, könnten sich Impfwillige bei ihrem Hausarzt melden, so der Plan.

Über die Hausärzte wären …

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