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 Oliver Pocher und Amira Pocher live mit dem Programm Die Pochers hier im SEAT Cruise Inn Autokino. Hamburg, 01.07.2020 *** Oliver Pocher and Amira Pocher live with the program Die Pochers here at the SEAT Cruise Inn drive-in cinema Hamburg, 01 07 2020 Foto:xgbrcix/xFuturexImage

Oliver und Amira Pocher ernähren ihr Baby vegetarisch. Bild: imago images/ Future Image

Kein Fleisch für Oliver Pochers Sohn: Amira Pocher verrät, warum sie ihr Baby vegetarisch ernährt

Wenn es um ihr Kind geht, halten sich die Pochers sehr bedeckt. Fotos von dem Kleinen gibt es nicht und auch sonst versuchen der Comedian und seine Frau, keine besonders privaten Informationen über ihr Baby preiszugeben. So ist selbst der Name bis heute ein gut gehütetes Geheimnis. Lediglich, dass es sich um einen etwas ungewöhnlichen Namen handeln soll, verriet Amira kürzlich in einer Instagram-Fragerunde.

In dem sozialen Netzwerk gab sie ihren Followern nun einen weiteren interessanten Einblick in ihr Leben mit Baby – und verriet: Mini-Pocher bekommt kein Fleisch zu essen.

Ein Thema, das garantiert für Diskussionen sorgen wird, denn immerhin ist die kindliche Ernährung seit jeher ein Streitthema unter Eltern. Doch für Amira steht fest, dass ihr mittlerweile knapp neun Monate alter Sohn vorerst vegetarisch leben soll.

Amira Pocher: Herkunft von Fleisch wurde früher nicht erklärt

Auslöser für ihren Ernährungsexkurs war ein Erlebnis im Supermarkt. Dort wollte sie noch ein paar Babygläschen für eine anstehende Reise besorgen, denn für unterwegs koche sie nicht selbst. Doch sie musste feststellen: "Da wird einem erst richtig klar, wie wenig vegetarische Gläschen, also Fertiggerichte, es für Babys gibt. Das hat mich richtig schockiert." Das Angebot reiche von Bolognese über Gulasch bis hin zu Hähnchen und Kalbsfilet. "Also das ist echt der Wahnsinn. Versteht mich nicht falsch, ich esse ja auch Fleisch, aber ich habe mir vorgenommen, dass ich meinem Kind erst mal kein Fleisch geben werde", berichtete sie und erklärte weiter:

"Ich finde es interessant, wir Erwachsenen, wir wurden ja so konditioniert, für uns ist Fleisch einfach normal, wir sind damit groß geworden. Aber niemand hat uns wirklich erklärt, wie das zustande kommt, diese Wurst aufs Brot."

Nach diesem kurzen Exkurs scheint Amira bereits einige Nachrichten von Fans bekommen zu haben, denn kurz darauf meldete sie sich erneut in ihrer Story zu Wort und versuchte ihre Entscheidung näher zu begründen. Man gehe mit den Kindern in Streichelzoos oder auf Bauernhöfe, erläuterte sie, dort würden die Tiere noch gestreichelt und gefüttert, aber zu Hause gebe es dann direkt wieder die Wurst aufs Brot. Eben das fände sie "so skurril", da den Kindern nicht erzählt werde, was das auf ihrem Brot tatsächlich sei.

Amira Pocher

Amira Pocher verriet auf Instagram, dass ihr Kind kein Fleisch zu essen bekommt. Bild: screenshot instagram.com/amirapocher

Vegane Ernährung ist nicht das Ziel der Pochers

"Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, damit zu warten, bis mein Kind weiß, was Fleisch ist und wie Fleisch entsteht und dass Fleisch nicht mit einem Smiley drauf vom Baum wächst, sondern, dass es halt Tiere sind – und vielleicht die Tiere, die er später süß findet", ließ sie ihre Follower wissen. Oli sei mit ihrer Entscheidung übrigens vollkommen einverstanden, versicherte sie.

Die 27-Jährige machte aber auch noch einmal deutlich, dass es nicht ihre Intention sei, ihr Kind vegan zu ernähren, sondern erst mal nur das Fleisch wegzulassen. Amira betonte, dass sie ihrem Sohn einfach die Entscheidung selbst überlassen wolle:

"Wenn er verstehen kann, was Fleisch überhaupt ist und es dennoch essen möchte, kann er es selbstverständlich haben. Ich selbst esse ja auch Fleisch. Allerdings wirklich nur vom Metzger meines Vertrauens oder Bio Haltungsform 4."

Amira will Herkunft des Fleischs offen kommunizieren

Wichtig sei ihr einfach, die Herkunft des Essens offen zu kommunizieren. Denn viele Kinder würden ja nicht verstehen, was Chicken Nuggets sind.

Wenn der Kleine eins oder anderthalb Jahre alt ist und im Streichelzoo die Kühe oder Schweine füttern und streicheln wollen würde, würde sie ihm einfach direkt erklären, was bei seinen Eltern regelmäßig auf den Tellern landet. Abschließend erklärte Amira noch:

"Ich werde ihm nichts verbieten und er sieht es ja auch bei uns und wird es von uns essen wollen. Ich bin da nicht so komplett verbissen drauf, aber ich kann mir das nicht vorstellen, meinem Kind so einen Schinken in den Mund zu stopfen. Erst mal soll er das verstehen können."

Ob der kleine Pocher allerdings mit anderthalb Jahren bereits in der Lage sein wird, zu begreifen, was seine Mama ihm da erklären will? Immerhin gehört dazu ja schon eine gewisse Transferleistung. Aber versuchen kann man es ja mal.

(jei)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Zweiundvierzig 17.08.2020 17:40
    Highlight Highlight Das Kind ist 9 Monate - das sollte keinen Schinken und keinen Salat sondern Muttermilch bekommen - so wie es die Natur vorgesehen hat.
    Mit der Zeit wird der Körper des Kindes Bedarf an anderen Nährstoffen und Mengen anmelden und es ist Sache der Eltern diese in ausreichender Menge zur Verfügung zu stellen - da hat Streichelzooideologie nichts verloren, sondern naturwissenschaftliche Bildung.
  • MrMatrone 16.08.2020 21:05
    Highlight Highlight "Wir Erwachsenen...." ach ja? Als ich Kind war gab es einmal die Woche Fleisch zum Mittag und jeden Tag Wurst aufs Brot-oder Käse, wie man wollte. Meine Mutter kaufte beim Metzger ein halbes Schwein und stellte selbst Wurst her. Wir haben zugesehen und machten große Augen. Wir mussten helfen und keiner winselte uns vor dass die armen Tiere gestern noch gestreichlt wurden. Dennoch haben wir alle Achtung vor dem Leben (auch der Tiere) und verabscheuen Massentierhaltung. Trotz Fleisch sind wir gesund groß geworden. Babygläschen gab es nicht - große Reisen auch nicht.

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