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Viele Studenten und Berufsschüler wünschen sich, bald wieder in den Präsenzunterricht zu dürfen. (Symbolbild) Bild: E+ / Milko

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Studenten und Azubis über ihre persönliche Corona-Lage: "Ich fühle mich von der Regierung überhaupt nicht beachtet"

Kostenlose Schnelltests, Lockerung der Kontaktbeschränkungen, schrittweise Öffnung des Einzelhandels: Beim Bund-Länder-Treffen am Mittwoch steht vieles zur Debatte, das die schrittweise Rückkehr zu einer neuen Normalität bedeuten könnte.

Von wem allerdings keine Rede ist, sind Studenten und Azubis: So sehr manche Stimmen junge Menschen teils als Treiber der Pandemie kritisierten, so still wird es scheinbar, wenn deren aktuelle Ausbildungssituation und Zukunftsaussichten diskutiert werden sollen.

Wer gerade studiert oder sich in einer Ausbildung befindet, fühlt sich häufig übergangen. Das zumindest haben sechs junge Menschen berichtet, mit denen watson über ihre ganz persönliche Corona-Lage gesprochen hat. Sie haben uns ihre Sorgen und Wünsche genannt.

"Mein Zuhause ist gleichzeitig mein Seminarraum, meine Bib, meine Mensa"

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Bild: privat

Juliane Z., 22, studiert Medien- und Kommunikationswissenschaft in Halle an der Saale. Für sie wäre es ein Lichtblick, wenn Studenten in der aktuellen politischen Debatte überhaupt erwähnt werden würden.

"Gefühlt wird wegen Corona gerade über jede soziale Gruppe in Deutschland gesprochen: Wann öffnen die Schulen wieder, wann die Kitas – aber was ist mit den Unis? Studenten kommen in der aktuellen Debatte einfach nicht vor.

Ich habe meine Uni seit mittlerweile einem Jahr praktisch nicht mehr betreten. Nur im Wintersemester gab es drei Wochen lang den Versuch, ein Hybridmodell einzuführen und in kleinen Gruppen vor Ort zu unterrichten. Das musste allerdings wegen der steigenden Infektionszahlen wieder gekippt werden.

Seitdem ist mein Zuhause gleichzeitig mein Seminarraum, meine Bib, meine Mensa. Meine Kommilitonen und ich kommen eigentlich gar nicht mehr raus. Gleichzeitig ist der Leistungsanspruch in der Uni gleich geblieben, wenn nicht sogar gestiegen. Ich habe den Eindruck, dass manche Dozenten uns mit Aufgaben bombardieren, weil sie glauben, wir könnten sonst faul werden. Das überfordert mich manchmal.

"Ich kann mir nur vorstellen, wie hoch die Dunkelziffer der Studenten sein muss, die wegen der Pandemie unter psychischen Problemen leiden."

Ich finde außerdem, dass das Studium ganz stark von sozialer Interaktion lebt. Durch das Online-Lernen und stupide Abarbeiten lerne ich trotz der Menge von Aufgaben gefühlt weniger – und werde erst recht nicht auf meine berufliche Zukunft vorbereitet.

Ich weiß, dass ich in einer sehr privilegierten Situation bin, weil ich mich zu Hause zurückziehen kann und gesund bin. Gleichzeitig ist die psychische Belastung für uns alle sehr groß. Er scheint der Glaube vorzuherrschen, dass junge Menschen schon klarkommen, technikaffin sind und deswegen nicht so schnell den Anschluss verlieren. Ich kann mir nur vorstellen, wie hoch die Dunkelziffer der Studenten sein muss, die wegen der Pandemie unter psychischen Problemen leiden.

Von der Regierung würde ich mir wünschen, dass sie uns in den Verhandlungen zumindest einmal erwähnt. Ich weiß, dass die Lage schwierig ist. Aber auch wir Studenten brauchen eine Perspektive, wie es weitergehen kann. Das wäre zumindest einmal ein Lichtblick."

"Ich will nicht laut um Hilfe schreien, denn die Pandemie ist die Situation, mit der wir eben umgehen müssen"

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Max findet es wichtig, dass die Regierung zumindest ein Corona-Konzept für Klausuren finden sollte. Bild: privat

Max F., 19, studiert Jura in Potsdam. Er meint, dass die Politik nicht zu viele Entscheidungen auf die Unis abwälzen sollten.

"Mein erstes Jura-Semester war nicht einfach: Anfangs hat sich meine Uni alle Mühe gegeben, Präsenzveranstaltungen einigermaßen möglich zu machen. Beispielsweise durften immer 50 Studenten im Wechsel und unter Einhalten der Abstände zeitweise eine Vorlesung vor Ort besuchen. Kontakte zu meinen Kommilitonen zu knüpfen war dennoch schwierig, vor allem anfangs.

Das Jura-Studium ist ja bekannt dafür, dass es sehr viel Lernstoff gibt – das wurde während der Pandemie natürlich nicht weniger. Ich hatte zwar Professoren, die aufgrund der Umstände teilweise weniger Aufgaben gegeben haben. Andere wiederum sind bei den üblichen Anforderungen geblieben: Schließlich müssen wir den Stoff so oder so irgendwann lernen.

"Einige meiner Kommilitonen werden die Klausur allerdings vor Ort absolvieren – das finde ich eigentlich nicht verantwortbar."

Ich finde es momentan grundsätzlich schwierig, die Situation zu beurteilen: Einerseits finde ich, dass man jungen Menschen allgemein und vor allem Studenten ein gewisses Maß von Eigenständigkeit zutrauen können muss. Andererseits sollte man auch nicht zu viel Verantwortung auf sie abladen. Ich will deswegen jetzt nicht laut um Hilfe schreien, denn die Pandemie ist aktuell die Situation, mit der wir eben umgehen müssen. Aber natürlich ist es schwierig und die psychische Belastung ist spürbar.

Ich glaube, es hätte geholfen, wenn die Regierung schon frühzeitig zumindest den Ablauf der Prüfungen einheitlich für ganz Deutschland geregelt hätte. Sonst wird wieder zu viel Verantwortung auf die Unis abgewälzt. Ich schreibe morgen beispielsweise meine erste Klausur im Strafrecht, und zwar online, wozu uns auch geraten wurde.

Einige meiner Kommilitonen werden die Klausur allerdings vor Ort absolvieren – das finde ich aus Gesundheitsschutzgründen eigentlich nicht verantwortbar. Schließlich gibt es auch unter uns Studierenden Risikopatienten. Da sehe ich die Politik in der Verantwortung, ein einheitliches Konzept zu schaffen, das für alle Unis bundesweit gilt und damit auch die Chancengleichheit der Studierenden untereinander bewahrt."

"Keiner kann Corona verschwinden lassen, aber in der Diskussion sollte ebenfalls niemand verschwinden"

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Julia befürchtet, dass viele junge Menschen sich nicht trauen, jetzt ihre Stimme laut werden zu lassen. Bild: privat

Julia M., 24, studiert Digital Journalism in Berlin. Sie findet, dass zu wenig über die Herausforderungen gesprochen wird, denen sich Studentinnen und Studenten sowie Auszubildende gerade stellen müssen.

"Fokus der Corona-Debatte im Bereich Bildung sind die Grundschulen sowie weiterführende Schulen. Als Studentin habe ich oft den Eindruck, dass Universitäten selten erwähnt und wir vergessen werden. Über Schulöffnungen wird in jeder Diskussion zum Lockdown gesprochen, über Universitäten oder auch Ausbildungsstätten überhaupt nicht.

Die Studien- und Ausbildungszeit ist eine prägende Lebensphase und die Corona-Krise stellt uns vor mentale Herausforderungen. In einem gewissen Alter kann man mit dieser Ausnahmesituation bestimmt besser umgehen, doch das heißt nicht, dass es leicht ist. Vom ausschließlich digitalen Uni-Start in einer neuen Stadt ohne soziale Kontakte, über gecanceltes Auslandssemester bis hin zu Homeoffice ohne Aufgaben für Auszubildende – all das ist kein Weltuntergang.

"Dadurch, dass wir im Diskurs kaum vertreten sind, befürchte ich, dass viele sich eventuell nicht trauen, über Ängste oder Sorgen zu sprechen."

Es gibt allerdings auch kritischere Situationen, wie der Verlust von existenziellen Nebenjobs, beispielsweise in der Gastronomie. Dadurch, dass wir im Diskurs kaum vertreten sind, befürchte ich, dass viele sich eventuell nicht trauen, über Ängste oder Sorgen zu sprechen.

Das Lernen praktischer Fähigkeiten, wie beispielsweise in meinem Studiengang das Filmen, leidet definitiv unter der digitalen Uni. Ich bin mir zwar sicher, dass sich das auch durch Eigeninitiative spätestens nach Corona nachholen lässt, jedoch ist das meist mit Mehraufwand verbunden. Über solche und andere Herausforderungen von Studierenden und Auszubildenden wird wenig gesprochen.

Und was sich definitiv nicht nachholen lässt, ist die Lebensphase der Studien- und Ausbildungszeit. Keiner kann Corona verschwinden lassen, aber in der Diskussion sollte ebenfalls niemand verschwinden. Das trifft nicht nur auf Studierende, sondern auch einige andere Personengruppen zu.

Ich vertraue der Regierung auf jeden Fall. Mal ganz ehrlich: Ich würde nicht tauschen wollen. Gerade jetzt lastet ein enormer Druck auf den Entscheidungsträgern. Auch wenn ich mit manchen Prioritäten nicht 100 Prozent einverstanden bin, wie beispielsweise dem 'Vergessen' der Kulturszene, bin ich mir sicher, dass grundsätzlich mit besten Intentionen entschieden wird.

Für die weiteren Wochen und Monate – ich möchte nicht von Jahren sprechen – wünsche ich mir, dass Universitäten sowie Ausbildungsstätten mehr in den Fokus rücken und über Öffnungskonzepte beraten sowie in der Öffentlichkeit diskutiert wird. Fehlende Kommunikation lässt uns, Studierende und Auszubildende, in der Schwebe hängen."

"Ich mache mir viele Gedanken über die Abschlussprüfung dieses Jahr"

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Sarah meint, dass es momentan manchmal schwierig ist, den Spagat zwischen Ausbildung und Schule zu schaffen. Bild: privat

Sarah, 22, aus Bernau in Brandenburg macht eine Ausbildung zur Lebensmittelhandelskauffrau. Den Spagat zwischen Arbeit und Berufsschule findet sie vor allem während der Pandemie schwierig.

"Wann habe ich es endlich geschafft und wann ist der Spuk vorbei? Zwei Fragen, die mir in dieser Zeit häufig durch den Kopf gehen.

Ich bin Auszubildende im 3. Lehrjahr und arbeite in der Lebensmittelindustrie. Ein Zweig, der zu den systemrelevanten Berufen gehört. Durch die Pandemie hat sich vieles in meinem Leben verändert. In der Ausbildung hatte ich zuvor immer einen festen Rhythmus: Ich ging vier Wochen im Betrieb arbeiten und danach zwei Wochen in die Berufsschule.

Im März 2020 haben dann alle Schulen geschlossen und damit ging auch der Rhythmus verloren. Ich habe von da an einige Monate nur gearbeitet. Die Lehrer haben uns zwar regelmäßig Aufgaben zugeschickt. Die habe ich neben meiner regulären Arbeitszeit gelöst, denn im Betrieb wurden alle Mitarbeiter gebraucht.

Ich konnte Fragen nur per E-Mail an meine Lehrer senden. In der ganzen Zeit bestand nie die Möglichkeit des Online-Unterrichts oder eines Online-Meetings, da meine Lehrer alle kurz vor der Rente stehen und niemand technikaffin ist, beziehungsweise sich keiner von ihnen damit auseinandersetzen will.

"Es wird von uns jungen Leuten erwartet, dass wir alles gut bewältigen. Doch auch für uns ist eine 40-Stunden-Arbeitswoche anstrengend."

Ich bin zwar froh darüber, dass ich die Möglichkeit habe, jeden Tag arbeiten zu gehen. Trotz dessen mache ich mir viele Gedanken über die Abschlussprüfung dieses Jahr. Ich fühle mich einfach nicht gut vorbereitet. Es ist sehr viel Unterricht entfallen und viele Aufgaben wurden nicht weiter besprochen.

Auch hat sich der Leistungsanspruch in der ganzen Zeit nicht verändert. Es wird von uns jungen Leuten erwartet, dass wir alles gut bewältigen. Doch auch für uns ist eine 40-Stunden-Arbeitswoche anstrengend, der Spagat zwischen Schule und Arbeit ist nur schwer zu schaffen. Man wird in der Zeit nicht allem gerecht und ist nicht mehr überall mit vollem Einsatz dabei.

Ich habe das große Glück, zu wissen, dass mich meine Firma nach der Ausbildung übernimmt. Doch viele meiner Freunde haben diese Perspektive nicht. Die Pandemie hat viele Firmen geschwächt, die ihren Auszubildenden so keine Zukunft bieten können. Durch die fehlende Unterstützung der Regierung fehlt den Firmen der Mut."

"Jede Schulstunde, die gerade flöten geht, ist kostbar"

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Azubi Daniel findet, dass es zu wenige klare Ansagen gibt. Bild: privat

Daniel A., 19, macht eine Ausbildung zum Bürokaufmann. Er fühlt sich von der Politik völlig in Stich gelassen.

"Ich fühle mich von den Regierenden überhaupt nicht beachtet. Es gibt keine klaren Ansagen. Vielen Schülerinnen und Schülern, die auf der Strecke bleiben, wird kaum bis gar nicht geholfen und man muss sich auch auf Zwischen- sowie Abschlussprüfungen ohne jegliche Hilfe vorbereiten.

Ich habe zum Beispiel meinen ersten Prüfungsteil nächstes Jahr und mir fehlt der Präsenzunterricht. Aber es mangelt vor allem an einer klaren Perspektive – denn jede Schulstunde, die gerade flöten geht, ist kostbar.

"Insbesondere die Ausbildungsbetriebe müssen meiner Meinung nach ein Wort mitreden dürfen und deren Sichtweise muss unbedingt anerkannt und gehört werden."

Wir wissen nicht, wann Klausuren geschrieben werden können und wann wer wieder in den Präsenzunterricht kann. Wie wird das alles ablaufen, in geteilten oder vollen Klassen? Das alles bleibt noch unbeantwortet und verunsichert viele enorm.

Wir brauchen einen genauen Plan, wie die Öffnungen und der Unterricht an Berufsschulen ablaufen sollen. Insbesondere die Ausbildungsbetriebe müssen meiner Meinung nach ein Wort mitreden dürfen und deren Sichtweise muss unbedingt anerkannt und gehört werden."

"Ich habe für mich den Schluss gezogen, die Ausbildung zu wechseln"

Jenny L., 27, aus Bayern macht eine Ausbildung zur Hotelkauffrau und ist im zweiten Ausbildungsjahr. Weil ihr die Branche wegen Corona zu unsicher ist, wechselt sie jetzt in den Öffentlichen Dienst.

"Über Schulen wird gesprochen, über Azubis aber nicht. Dabei heißt es doch immer, wir seien so wichtig für Deutschland, es herrsche Fachkräftemangel. Nur jetzt scheinen wir vergessen und werden in der Debatte gar nicht erwähnt.

Am Anfang war der Unterricht an meiner Berufsschule ein einziges Chaos. Die Lehrer waren online nicht so bewandert, von einigen hat man auf Videokonferenzen nur noch das Kinn gesehen oder sie verschickten TXT-Dateien, die uns Schüler völlig unbekannt waren. Es wird aber besser, sie bemühen sich wirklich.

Die Berufsschulen waren die ersten, die geschlossen und die letzten, die nach den Lockdowns geöffnet wurden, daher wird es wohl auch jetzt noch ein wenig dauern, was mir aber ganz recht ist: Denn erstens reisen viele Azubis weit an und so haben wir potenzielle Infektionsherde aus einem 70-Kilometer-Radius bei uns im Klassenraum sitzen. Außerdem befürchte ich, dass die Lehrer erstmal einen Haufen Tests schreiben lassen werden, sobald das im Präsenzunterricht wieder möglich ist.

Der praktische Teil ist momentan frustrierender. Mein Ausbildungsbetrieb ist ein großes Hotel, das seit März vergangenen Jahres eigentlich durchgehend geschlossen ist. So extrem das klingt: Das letzte Mal, dass ich normal gearbeitet habe, war im Februar 2020. Eigentlich läuft man in meiner Ausbildung jede Abteilung ab, von der Rezeption bis zum Room Service, um die Aufgaben kennenzulernen. Aber nun wandere ich durch ein Geisterhotel und drehe 800 Wasserhähne zur Wartung auf.

"Es gibt keine klare Ansage zur Hotellerie, einige Prüflinge mussten ein Jahr Ausbildung dranhängen, andere machen jetzt die Abschlüsse. Diese Willkür und die unklaren Regeln verunsichern uns alle."

Wenn es nächstes Jahr im Februar oder März dann für mich auf die Prüfung zuginge, hätte ich also kaum echte Berufserfahrung. Ob und wie die Handelskammer uns Azubis trotz Corona-Jahres zur Prüfung zulässt, ist auch nicht einheitlich geregelt, was mich stört. Es gibt keine klare Ansage zur Hotellerie, einige Prüflinge mussten ein Jahr Ausbildung dranhängen, andere machen jetzt die Abschlüsse. Diese Willkür und die unklaren Regeln verunsichern uns alle.

Dieses Wirrwarr ist eigentlich mein Hauptkritikpunkt. Es gibt keine zentrale Infostelle für uns, stattdessen muss man sich durch Gesetzestexte, Sonderurteile und Kleingedrucktes wühlen, um zu erfahren, wie es mit einem selbst weitergeht. Ich denke, dass viele Menschen, denen das nicht so leicht fällt, da auf die Nase fallen.

So habe ich zum Beispiel nur durch Eigenrecherche erfahren, dass sich ein Nebenjob momentan nicht lohnen würde, weil der mit der Kurzarbeit direkt verrechnet wird. Vor Corona konnten wir unsere kleinen Gehälter mit 450-Euro-Jobs aufstocken. Jetzt, wo die meisten von uns aber durch Kurzarbeit sowieso weniger Einkommen haben, gilt das so nicht mehr. Das muss die Politik ändern. Wie soll denn ein Azubi, der sich sonst mit 850 Euro in München über Wasser hält, die Miete mit 600 Euro monatlich zahlen? Das ist ein ganz konkretes Problem, das viele Azubis seit Corona erleben.

Ich habe für mich den Schluss gezogen, die Ausbildung zu wechseln. Das war eine harte Entscheidung, weil ich aus einer Gastro-Familie komme und die Hotellerie immer für eine sichere Branche hielt. Aber wie wir jetzt wissen, stimmt das nicht mehr. Vor Corona hätte ich das nie gedacht, aber ich werde im September eine Ausbildung im Öffentlichen Dienst anfangen, dort sind die Arbeitsbedingungen besser und der Arbeitsplatz sicher."

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"Hätte Spahn seinen Job richtig gemacht, hätten die Menschen weiter Serien gucken können": Pflegerin spricht über Doku von Joko und Klaas

Ein Stück Fernsehgeschichte, wie manche meinen: Für viel Furore sorgen die Moderatoren Joko Windterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf, die in ihrer ProSieben-Sendung "Nicht selbstverständlich" den gesamten Arbeitsalltag einer Pflegekraft zeigten. Fast die ganze Nacht lang konnten Zuschauer beobachten, was es wirklich bedeutet, als Pflegekraft in Deutschland zu arbeiten.

Nina Böhmer hat die ganze Sendung nicht gesehen. Das muss sie vielleicht auch nicht, schließlich arbeitet die 29-Jährige selbst …

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