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Keinerlei Schuldbewusstsein: Ein Vater wollte seiner Tochter eine coole Insta-Story ermöglichen – und gefährdete dafür sich und andere. Bild: picture alliance/Boris Roessler/dpa

Instagram-Story der Tochter bringt Münchner Vater wortwörtlich zum Rasen

Willkommen zu einer neuen Folge: Was Social Media so aus uns macht. Heute: Ein Familienvater, der sein eigenes Leben sowie das Anderer in Gefahr bringt – nur, damit seine Tochter eine schöne Instagram-Story posten kann.

Der 46-Jährige war am Samstagabend einer Polizeistreife aufgefallen, berichtet die "Abendzeitung". In seinem Mercedes C 204 raste er fröhlich durch die Münchner Innenstadt. Laut Polizei erreichte er dabei stramme 120 Stundenkilometer – und somit 70 mehr als erlaubt.

Zudem wechselte er dabei mehrfach die Spur, ohne den nötigen Sicherheitsabstand zu anderen Autos einzuhalten. Mit ihm im Auto saßen seine Frau, deren Schwester und seine Tochter (22).

Instagram-Story vom Rücksitz

Von der Polizei angehalten, war sich der Mann keiner Schuld bewusst. Laut den Beamten reagierte er uneinsichtig und verweigerte jegliche Maßnahme der Polizei. Als Grund für seine wilde Fahrt gab er an, seine Tochter habe vom Rücksitz aus ein Video für Instagram machen wollen.

Ob das gelungen ist, ist nicht bekannt. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft kassierten die Polizisten neben dem Führerschein, dem Fahrzeug und dem Autoschlüssel auch die Handys von Tochter und Schwägerin. Dem Raser droht außerdem eine Anzeige wegen eines verbotenen Autorennens.

(om)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hermann Schürmann 12.12.2019 14:39
    Highlight Highlight Social Media macht aus einigen Zeitgenossen komplette Idioten. Und es werden immer mehr.
  • Herbie1964 12.12.2019 12:44
    Highlight Highlight So weit haben uns die sogenannten "sozialen" Medien inzwischen gebracht - zu asozialem Verhalten. Wenn jetzt nur die Tochter herumgezickt hätte, aber dass der Herr Papa es auch noch als sein gutes Recht ansieht, für einen solchen Stuss durch die Stadt zu brettern - arm im Geist... Am besten noch das Auto konfiszieren und zugunsten der Staatskasse versteigern, geht bei den sog. "Clans" ja auch...

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