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Das ist der alte Wolle –damals im Jahr 2004. Bild: mago images / Scherf

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"Ein Herz für Kinder": Warum Wolfgang Petry jetzt Pete Wolf heißt und Greta unterstützt

Ok, wow! Im ZDF gab es am Samstagabend bei der "Ein Herz für Kinder"-Spendengala nicht nur Tränen bei Andrea Berg (hier nachlesen) und über 18 Mio. Euro Spenden für Kinder in Not, sondern auch ein Comeback, das so manche ZuschauerIn wohl etwas ratlos vor dem TV zurückgelassen haben dürfte. Denn: Nach 13 Jahren gab Wolfgang Petry, pardon er heißt jetzt Pete Wolf, sein Comeback zur besten Samstagabend-Sendezeit.

Wer war das überhaupt noch mal ???

- Wolfgang Petry wurde am 22. September 1951 als Franz Hubert Wolfgang Remling in Köln-Raderthal geboren
- Er ist einer der erfolgreichsten Schlagersänger Deutschlands (Hits, die du sehr wahrscheinlich kennst: "Verlieben, verloren, vergessen, verzeihen", "Wahnsinn" oder "Weiß der Geier")
- 2006 gab er nach 30 Jahren sein Karriereende bekannt
- 2015 gab er sein erstes Comeback

Du erinnerst dich immer noch nicht? Wir sagen nur ARMBÄNDER ...

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Video: YouTube/Schlager TV

Doch nun ist bei Wolfgang Petry alles neu ...

So wird Wolle für seine Fans wohl immer aussehen:

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Das Foto stammt aus dem Jahr 1988. Bild: mago images / teutopress

Johannes B. Kerner und Pete Wolf bei "Ein Herz für Kinder":

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Wolle nun im Jahr 2019. Bild: screenshot zdf

Auch inhaltlich hat sich Petry verändert:

Bei "Ein Herz für Kinder" singt Pete Wolf dann seinen neuen Song "2084" auf englisch. Der Grund: Moderator Johannes B. Kerner erklärt: "Weil er will, dass seine Botschaft von jedem verstanden werden soll."

Und dann geht es los. Statt Schlager macht der Musiker nun Band-Rock, der an 80er-Jahre-Lieder von Klaus Lage oder Joe Cocker erinnert – irgendwie Mainstream, irgendwie Blues, irgendwie Rock, irgendwie Pop. Auch inhaltlich erinnert Wolle an eine Ikone aus früheren Tagen – und versucht ähnlich politisch wie einst Band-Aid-Gründer Bob Geldorf daher zu kommen.

Im Song geht es, wie bei Greta Thunberg auch, um die Klimakrise:

"2084 – the world is a different place/
2084 – the green grass has turned to grey/
we only have today to save tomorrow/
to stop the madness and give our children hope/
in 2084“

Passend dazu laufen im Hintergrund Visuals wie "How dare you":

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Bild: screenshot zdf

Bei all dem Einsatz für unsere Erde, gibt es aber doch noch einen Unterschied zwischen Greta Thunberg und Pete Wolf: Während die 16-Jährige immer wieder betont hatte, dass sie sich die Mühe sparen wolle mit dem US-Präsidenten Donald Trump in den Dialog zu treten, sagte Petry kürzlich in einem Interview:

"(Es ist) gut für mich, auf Englisch zu singen, um das Übel an der Wurzel zu packen. Auf Deutsch versteht Trump mich ja nicht ..."

abendzeitung

(hd)

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