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Herzogin Meghan zeigte sich in einem Einspieler zu einem virtuellen Charity-Event erstmals seit dem Enthüllungsinterview. Bild: Screenshot / VAX Live

Auffälliges Schweigen: Meghan macht bei ihrem ersten Auftritt nach dem Enthüllungs-Interview einen Appell

Vor knapp zwei Monaten sorgte ein Enthüllungsinterview von Herzogin Meghan und ihrem Ehemann Prinz Harry weltweit für Aufsehen. Mit der Talkmasterin Oprah Winfrey sprachen sie in dem Anfang März ausgestrahlten Gespräch über die Royals, ihr neues Leben und Meghans Schwangerschaftdabei gaben sie teils erschreckende Dinge über das britische Königshaus preis.

So erinnerte sich Meghan beispielsweise daran, dass sie durch die fortwährend negative Dauerberichterstattung zu ihrer Person mit psychischen Problemen zu kämpfen hatte. Hilfe seitens der Royals sei ihr allerdings verwehrt geblieben. Ein Mitglied der Königsfamilie habe außerdem über die Hautfarbe ihres Erstgeborenen und dern Außenwirkung spekuliert, als die ehemalige Schauspielerin noch schwanger gewesen ist.

Prinz Harry schlug in die gleiche Kerbe, indem er zugab, dass das Verhältnis zu seinem Bruder William angespannt sei und er seit seinem Umzug in die USA keinerlei Schutz oder finanzielle Unterstützung mehr durch seine Verwandten erfahren hatte.

In der Zwischenzeit ist viel passiert – so wurden einige Aussagen durch Recherchen bereits widerlegt, beispielsweise die Behauptung Meghans, dass sie und Harry heimlich ein paar Tage vor ihrer offiziellen Trauung in kleinem Rahmen geheiratet hätten. Zudem ist Harrys Opa Prinz Philip verstorben, der 36-Jährige war erstmals seit dem Megxit wieder in seine britische Heimat zur Trauerzeremonie zurückgekehrt.

FILE - This image provided by Harpo Productions shows Prince Harry, from left, and Meghan, Duchess of Sussex, in conversation with Oprah Winfrey. Almost as soon as the interview aired, many were quick to deny Meghan’s allegations of racism on social media. Many say it was painful to watch Meghan's experiences with racism invalidated by the royal family, members of the media and the public, offering up yet another example of a Black woman's experience being disregarded and denied. (Joe Pugliese/Harpo Productions via AP, File)

Prinz Harry und Herzogin Meghan sprachen mit Oprah Winfrey über das britische Königshaus. Bild: ap / Joe Pugliese

Nun hatte Meghan ihren ersten Auftritt seit dem Enthüllungs-Interview. Doch wer gehofft hatte, dass Meghan sich noch einmal zu den Vorwürfen und Behauptungen aus dem Gespräch mit Oprah äußern würde, wurde enttäuscht. Stattdessen hatte Meghan eine andere wichtige Botschaft.

Meghan setzt sich für benachteiligte Frauen ein

Die 39-Jährige war am Samstag bei der virtuellen Charity-Veranstaltung "VAX Live: The Concert to reunite the World" zu sehen. Ein vorab produzierter Einspieler mit ihr wurde gezeigt. Das Event wurde eine Woche zuvor aufgezeichnet, dabei spielte auch schon Harry eine Rolle – er war ohne seine schwangere Frau vor Ort und hielt eine Rede zur fairen und gleichen Verteilung von Impfstoffen.

Meghan saß im Einspieler in ihrem Garten und hielt bei ihrer Rede ihren gut sichtbaren Babybauch. Auf ihre ungeborene Tochter kam sie schließlich auch zu sprechen: "Mein Mann und ich freuen uns, bald eine Tochter begrüßen zu können. Es ist ein Gefühl der Freude, das wir mit Millionen anderen Familien weltweit teilen." Und weiter:

"Wenn wir an sie denken, denken wir auch an all die jungen Frauen und Mädchen, denen die Fähigkeit und Unterstützung gegeben werden muss, um uns vorwärtszubringen."

Sie führte dazu aus, dass die Möglichkeiten der Frauen davon abhingen, welche Maßnahmen heute getroffen werden. Das Ziel für alle sei dabei eine "erfolgreiche, gerechte und mitfühlende Zukunft".

Auf Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie kam sie im Rahmen des Events in ihrer zweieinhalb minütigen Rede ebenfalls zu sprechen. Auch hier betonte sie, dass Frauen ungleich schwerer durch Corona und die Auswirkungen der Krise betroffen seien: "Seit Beginn der Pandemie haben fast fünfeinhalb Millionen Frauen in den USA ihre Arbeit verloren. Und es wird erwartet, dass 47 Millionen weitere auf der ganzen Welt in extreme Armut rutschen werden."

Kein Wort verlor sie zu den Royals, zur Beerdigung von Prinz Philip und den Nachwirkungen ihres Interviews. Diese Themen rückten zugunsten des Charity-Events in den Hintergrund.

Meghan setze sich deshalb vor allem für benachteiligte Frauen ein, aber jede einzelne Impfung sei wichtig, um die Pandemie zu besiegen: "Wir haben zusammen gekämpft, jetzt sollten wir zusammen heilen. Und wir werden stärker aus dieser Situation hervorgehen, wenn wir zusammenhalten", lautete der abschließende Appell der US-Amerikanerin.

(cfl)

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