Geflüchtete
Migrants evacuated by a Spanish rescue ship Open Arms disembark at Lampedusa, Italy in this undated handout picture provided by the Spanish NGO Open Arms on August 19, 2019. Francisco Gentico/Open Arms/Handout via REUTERS   ATTENTION EDITORS - THIS IMAGE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. NO RESALES. NO ARCHIVES. WATERMARKED FROM SOURCE.

Bild: Francisco Gentico/Open Arms/Handout via REUTERS

Gegen Salvinis Willen: Flüchtlinge der "Open Arms" gehen in Lampedusa an Land

Die auf dem Rettungsschiff "Open Arms" festsitzenden Flüchtlinge sind auf der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa an Land gegangen.

Italiens Innenminister Matteo Salvini hatte sich geweigert, die Menschen an Land gehen zu lassen, obwohl sich sechs EU-Staaten zu ihrer Aufnahme bereit erklärt hatten. Zuletzt lag die "Open Arms" sechs Tage vor Lampedusa vor Anker. Am Dienstag ordnete der sizilianische Staatsanwalt Luigi Patronaggio dann nach einer Inspektion des Schiffes durch Ermittler und zwei Ärzte an, die Menschen an Land zu bringen.

Salvini ordnete außerdem eine Beschlagnahmung der "Open Arms" an. Diese erfolge im Rahmen der Ermittlungen wegen des Verdachts der Freiheitsberaubung und des Amtsmissbrauchs, erklärte Patronaggio. Die sizilianische Staatsanwaltschaft hatte die Ermittlungen eingeleitet, um die Befehlskette dafür zu klären, wer die "Open Arms" daran hinderte, in Lampedusa anzulegen.

(pb/afp)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Böhmermann und Klaas sammeln Geld für "Sea Watch"-Kapitänin – die Summe ist riesig

Das Drama um die "Sea Watch 3" geht weiter. Das Rettungsschiff der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch legte am Samstag nach mehr als zwei Wochen auf offener See mit 40 Migranten an Bord im Hafen der italienischen Insel Lampedusa an. Carola Rackete, die Kapitänin der "Sea Watch 3", wurde daraufhin festgenommen, das Schiff beschlagnahmt.

Auf ihrer bislang letzten Mission nahm die "Sea-Watch 3" am 12. Juni vor der Küste Libyens 53 Flüchtlinge an Bord. 13 von ihnen, darunter Frauen, Kranke und …

Artikel lesen
Link zum Artikel