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MOSCOW, RUSSIA – JUNE 19, 2019: A hippo during rehearsal of a Sand Tale show at the Grand Moscow State Circus in Prospekt Vernadskogo Street. Vyacheslav Prokofyev/TASS PUBLICATIONxINxGERxAUTxONLY TS0B0217

Nilpferde im Großen Staatszirkus in Moskau. In Deutschland soll die Zirkushaltung der Tiere wohl verboten werden. Bild: www.imago-images.de / bVyacheslav Prokofyev

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Regierung will Haltung bestimmter Wildtiere im Zirkus verbieten

Die Bundesregierung plant ein Verbot bestimmter Wildtiere im Zirkus. Das Landwirtschaftsministerium erarbeitete einen entsprechenden "Rohentwurf", in dem unter anderem Giraffen, Nilpferde und Nashörner genannt werden, wie der "Spiegel" in einer Vorabmeldung vom Freitag schrieb. Ein Ministeriumssprecher bestätigte den Bericht im Grundsatz.

Forderungen nach einem Verbot der umstrittenen Wildtierhaltung im Zirkus gibt es schon seit langem. In der Vergangenheit starteten etwa Bundesländer mehrfach vergeblich Vorstöße über den Bundesrat. Die Kompetenz dafür liegt bei der Bundesregierung. Die neue Verordnung soll Ende August vorgelegt werden.

Der Entwurf aus dem Haus von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) sieht kein generelles Verbot vor. Untersagt werden sollen vor allem Tierarten, die nur zur Schau gestellt, aber nicht trainiert und daher besonders wenig bewegt und kognitiv gefordert werden. Auch andere Wildtiere soll das Verbot aber umfassen.

(pcl/afp)

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  • Apollo 02.08.2020 19:03
    Highlight Highlight Wirklich eine gute Nachricht........schade, dass es so lange gedauert hat und endloses Leid viele Tiere erfahren mussten...
  • Zweiundvierzig 02.08.2020 18:58
    Highlight Highlight Zirkus ist seit Jahren schon nicht mehr sehenswert. Ohne die grossen Tierdressuren einfach langweilig und überflüssig.

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Population verdoppelt: Kenias Elefanten erleben Babyboom

Das Elefantenleben ist kein leichtes: Wilderer wollen mit ihren Stoßzähnen aus Elfenbein Geld verdienen, in der traditionellen ostasiatischen Medizin werden eben diese als Heilmittel gehandelt. Und dann sind da noch ständig diese schlecht gekleideten Touristen, die auf Safari ihr Smartphone so lange auf die Dickhäuter richten, bis sie möglichst possierlich dreinschauen.

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