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young man standing in sunlight texting on smartphone

Sommer, Sonne, Smartphone: schwierige Kombi... Bild: Getty Images

Hitzewelle: Wie du dein Handy im Sommer schützen kannst

Irgendwie ein Widerspruch in sich. Die Displays von Smartphones und Tablets sind mittlerweile perfekt auf zu viel Sonnenlicht ausgerichtet. Ausreichend Display-Helligkeit sorgt dafür, dass wir selbst in der Mittagssonne alles erkennen können. Schwindet die Sonne, merken die meisten Geräte das und passen die Helligkeit entsprechend an. An sich schön, wenn da nicht ein Haken wäre.

Hohe Temperaturen schaden Smartphones und Tablets. Liegen sie eine Weile in der prallen Sonne, kann es schnell passieren, dass sie überhitzen. Nach so einem Sonnenbad können sie sich zwar erholen, doch nur mit ein wenig Glück. Häufig gehen sie nicht mehr an und müssen eventuell repariert werden.

Wenn die Technik ächzt

Akku und Display leiden vor allem unter hohen Temperaturen. So altert die Batterie schneller und büßt dauerhaft an Leistungsfähigkeit ein. Im Bildschirm verändern sich hingegen die Flüssigkristalle. Flimmern oder ein kompletter Schaden sind die Folge.

Auch einzelne Bauteile eines Smartphones können schmelzen. Plastikhüllen ebenso. Besser wäre also, ein Handyüberzug aus Stoff oder Neopren. Das schützt zusätzlich vor Hitze.

Manchmal ist es so leicht

So banal es klingt, lasst eure Smartphones und Tablets nicht in der Sonne liegen. Meidet direkte Sonneneinstrahlung. Könnt ihr am Strand oder See nicht auf technischen Schnickschnack verzichten, verdeckt ihn mit einem Kleidungsstück oder werft es in den Rucksack – optimalerweise ist er hell. Auch auf dem Balkon oder im Garten sollten die Geräte nicht in der Sonne liegen.

Klassisch ist auch, das Smartphone im Auto liegenzulassen. Wer aber in der Sonne parkt, funktioniert seinen Wagen schnell zur Sauna um – ohne Aufguss, ohne Eukalyptus, ohne Spaß. Bis zu 80 Grad Celsius kann der Innenraum erreichen. Dem entgegenzuwirken, ist recht einfach: im Schatten parken, Handy in den Kofferraum legen, da es dort mit am kühlsten ist, oder, wohl die sicherste Option, das Handy mitnehmen.

Nun heizen Smartphones nicht nur durch Sonnenstrahlen auf. Das Gerät selbst erzeugt auch Wärme. Besonders, wenn wir rechenintensive Anwendungen starten – etwa Netflix oder technisch anspruchsvolle Spiele. In der Mittagssonne liegen und eine Serie wegbingen, röstet nicht nur einen selbst, sondern auch das Smartphone.

Und wenn es zu spät ist?

Abkühlen. Smartphone abschalten und an einen schattigen Ort legen. Übrigens hilft es nicht, das Smartphone in den Kühlschrank oder die Kühlbox zu legen. Dabei kann Kondenswasser entstehen. Und die im Telefon verbaute Technik harmoniert nicht wirklich mit Flüssigkeit. So einen Wasserschaden zu reparieren kann schnell ein paar hundert Euro kosten.

(tkr)

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