Donald Trump
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Toilet-Gate im Weißen Haus: Wegen Trumps Klo-Tirade flippen alle aus

Trump klagte am Freitag (Ortzeit) bei einem Runden Tisch mit Regierungsvertretern und Kleinunternehmern im Weißen Haus über geltende Wassersparrichtlinien. Dies würden dazu führten, dass in "Waschbecken und Duschen und anderen Bestandteilen des Bades" kaum noch Wasser aus der Leitung komme: "Man dreht den Wasserhahn auf - aber man bekommt kein Wasser. Sie duschen, und das Wasser tropft heraus."

Die Menschen würden Abhilfe schaffen, indem sie die Spülung nicht einmal, sondern eher zehn bis 15 Mal betätigen, sagte er. "Am Ende verbrauchen sie mehr Wasser." Die Umweltschutzbehörde EPA werde sich daher auf seinen Vorschlag hin mit der Problematik befassen.

Der US-Präsident widmete sich dem Thema in aller Ausführlichkeit, wie das folgende Video zeigt:

10 bis 15 Mal spülen? Trump bekundet seine Sorge um zu wenig leistungsfähige Toiletten.

Trump mit ernster Miene: "Man kann seine Hände praktisch nicht waschen, so wenig Wasser kommt aus dem Hahn. Und das Endergebnis ist, dass Sie den Hahn offenlassen und es viel länger dauert, Ihre Hände zu waschen. Sie verbrauchen am Ende dieselbe Menge an Wasser." Daher werde nun sehr ernsthaft geprüft, die Richtlinien zu lockern.

Zu wenig Wasser beim Spülen? Nun, es könnte noch weit schlimmer kommen ...

"Es mag einige Gegenden – Wüstengegenden – geben, wo wir einen anderen Weg einschlagen", erklärte Trump. In vielen Bundesstaaten gebe es aber so viel Wasser, "dass es herunterkommt – es heißt Regen", sagte er unter Gelächter. Dort wüssten die Menschen gar nicht, wohin mit dem Wasser.

Wenn es nach Trump geht, droht den Amerikanern bald das:

Experten widersprechen Trump

Experten gehen freilich nicht davon aus, dass es Wasser im Überfluss gibt. In einem Bericht des US-Bundesrechnungshofes aus dem Jahr 2014 heißt es, in 40 der 50 US-Bundesstaaten werde in den kommenden zehn Jahren Wassermangel zumindest in einigen Gegenden erwartet. klar ist auch: Trump hat in der Vergangenheit wiederholt Richtlinien und Vorgaben gelockert, die dem Umweltschutz dienen sollen.

Exklusive Aufnahmen zeigen nun, wie Trump der von den Demokraten offensichtlich massiv unterschätzten Toilettenspül-Notlage auf die Schliche kam:

Das WC-Papier im Weißen Haus sieht übrigens so aus:

Bürger melden sich mit gut gemeinten Ratschlägen:

Es schlägt die Stunde der Merchandise-Verkäufer:

Ebenfalls geleakt: Trumps Prototyp für die neue Grenzmauer zu Mexiko

Noch rasch ein Live-Blick auf die Lobbyisten, die vor dem Oval Office warten:

Und morgen dann im Weißen Haus: Trump lässt die Umweltschutzbehörde weitere wichtige Probleme untersuchen:

(hd/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • kdirnbach 08.12.2019 10:34
    Highlight Highlight Es fällt schwer, es in höflichen Worten auszudrucken: Aber bei der Masse an Mist, den dieser Mensch sowohl auf politischer als auch auf zwischenmenschlicher Ebene in der Zeit seiner bisherigen Präsidentschaft hinterlassen hat, würde sich sogar Big Muddy Missouri schwer tun, das alles wegzuspülen. Vielleicht ein ungewohnter Anfall von Selbsterkenntnis (auch wenn ich's kaum zu hoffen wage)...
    • kdirnbach 08.12.2019 10:51
      Highlight Highlight Sorry bezüglich der fehlenden beiden Pünktchen - sollte natürlich "auszudrücken" heißen! Höchste Zeit für nen Espresso...

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