Rassismus
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Bayern-Star David Alaba. Bild: dpa / Georg Hochmuth

Alaba fordert schwarze Spieler zum Kampf gegen Rassismus auf

Der schwarze US-Amerikaner George Floyd war am 25. Mai bei einer Festnahme in Minneapolis getötet worden. Der Polizeibeamte Derek C. hatte sein Knie fast neun Minuten lang in den Nacken des am Boden liegenden Floyds gedrückt – trotz aller Bitten des 46-Jährigen, ihn atmen zu lassen.

Der Beamte und drei weitere beteiligten Polizisten wurden nach Bekanntwerden des Vorfalls entlassen. Sie wurden inzwischen festgenommen und angeklagt. Die drei an der Festnahme beteiligten früheren Beamten könnten bald gegen eine Kaution von bis zu einer Million US-Dollar (900.000 Euro) bis zum Prozess freikommen.

Der Tod Floyds war Auslöser für landesweite Proteste in den USA. Und auch in anderen Ländern wollen die Menschen ein Zeichen gegen Rassismus setzen.

Hier halten wir euch über die Lage auf dem Laufenden:

10. Juni

5.05 Uhr: Aufrufe gegen Rassismus - Floyd beigesetzt - Al Sharpton: "Wir werden weiter kämpfen"

"Wenn wir dich heute zur Ruhe legen, wird die Bewegung nicht ruhen, bis wir Gerechtigkeit bekommen. Bis wir einen Standard an Gerechtigkeit haben", sagte der prominente Bürgerrechtler Al Sharpton bei der Trauerfeier vor Angehörigen, Freunden und anderen Gästen. "Wir werden weiter kämpfen." Er forderte, dass die Täter zur Verantwortung gezogen werden. "Bis wir wissen, dass der Preis für ein schwarzes Leben derselbe ist wie der Preis für ein weißes Leben, werden wir diese Situationen immer und immer wieder erleben."

4.20 Uhr: Alaba fordert schwarze Spieler zum Kampf gegen Rassismus auf

Bayern-Star David Alaba hat seine schwarzen Mitspieler in der Fußball-Bundesliga zum Kampf gegen Rassismus aufgerufen. "Jeder hat in seinem Umfeld Menschen mit einer anderen Herkunft, einer anderen Hautfarbe. Denen sollte man Gehör schenken, ihre Geschichte, Probleme und Sorgen verstehen lernen. Man muss miteinander gegen das Thema Rassismus kämpfen", sagte der Österreicher in einem Interview der "Bild"-Zeitung.

Der 27 Jahre alte Profi war selbst Opfer rassistischer Beleidigungen. "Ich will nicht einen Vorfall herauspicken. Aber natürlich erinnere ich mich an Vorfälle in meiner Kindheit, in meiner Jugendzeit, die ich heute auch erlebe. Auch heute wird man hin und wieder noch mit gewissen Dingen konfrontiert", räumte er ein."«Das N-Wort kam immer wieder mal irgendwo vor. Das war sicher keine Ausnahme."

9. Juni

6.06 Uhr: Biden trifft die Familie Floyds und spricht von Wendepunkt in der US-Geschichte

Der Tod des Afroamerikaners George Floyd markiert nach Ansicht des designierten Präsidentschaftskandidaten der US-Demokraten, Joe Biden, einen Wendepunkt in der Geschichte der USA.

Der Ex-Vizepräsident hatte am Montag mit seiner Frau Jill in der texanischen Stadt Houston für rund eine Stunde Angehörige Floyds getroffen, darunter dessen sechs Jahre alte Tochter Gianna. Sie hatte kürzlich gesagt, ihr Vater habe die Welt verändert. "Ich denke, ihr Vater wird die Welt verändern", sagte Biden dem Sender CBS in Anspielung auf Giannas Aussage. "Ich denke, was hier passiert ist, ist einer dieser großen Wendepunkte in der amerikanischen Geschichte, was bürgerliche Freiheiten, Bürgerrechte und die gerechte Behandlung von Menschen mit Würde betrifft."

Biden sprach sich klar gegen die drastische Einkürzung der Finanzierung der Polizeibehörden aus – eine Forderung, die bei den Protesten seit Floyds Tod zunehmend Widerhall findet. Vielmehr unterstütze er, Bundesmittel an Bedingungen zu knüpfen, nämlich daran, ob die Polizei "bestimmte grundlegende Standards von Anstand und Ehrenhaftigkeit" erfülle, sagte Biden. Konkreter wurde er nicht. CBS zeigte nur einen Ausschnitt aus dem Interview, das zu einem späteren Zeitpunkt ausgestrahlt werden soll.

Währenddessen setzten die Demokraten in Washington ein Zeichen: Die Abgeordneten um Nancy Pelosi knieten im Kapitol acht Minuten und 46 Sekunden im Gedenken an Floyd nieder.

June 8, 2020, Washington, DC, United States: June 8, 2020 - Washington, DC, United States: House Speaker NANCY PELOSI D-CA, orange pantsuit and Congressional Democrats observing 8 minutes and 46 seconds of Silence in Emancipation Hall in the Capitol Visitors Center in honor of George Floyd, Breonna Taylor, Ahmaud Arbery and others. Washington United States - ZUMAb161 20200608zapb161013 Copyright: xMichaelxBrochsteinx

Demokraten im Kapitol. Bild: www.imago-images.de / Michael Brochstein

Der bei einem brutalen Polizeieinsatz getötete Afroamerikaner Floyd wird am Dienstag (11.00 Uhr Ortszeit; 18.00 Uhr MESZ) in Houston im US-Bundesstaat Texas bestattet. Floyd wird in einer privaten Zeremonie in der Stadt beigesetzt, in der er aufgewachsen war. Bei der Trauerfeier soll unter anderem eine Videobotschaft des designierten Präsidentschaftskandidaten der oppositionellen US-Demokraten, Joe Biden, abgespielt werden.

8. Juni

19.54 Uhr: Aufgebahrter Sarg: Hunderte nehmen Abschied von George Floyd

Der bei einem Polizeieinsatz getötete Afroamerikaner George Floyd ist vor der Beisetzung in einer Kirche im US-Bundesstaat Texas aufgebahrt worden. Hunderte Besucher der Kirche "The Fountain of Praise" im Südwesten der Großstadt Houston nahmen am Montag Abschied von Floyd, dessen brutaler Tod Ende Mai einen landesweiten Aufschrei, Proteste und Unruhen ausgelöst hatte.

Floyds goldglänzender Sarg in der Kirche war geöffnet, TV-Bilder zeigten Menschen, die nacheinander zu seinem Leichnam vorgelassen wurden. Darunter waren auch mehrere Uniformierte und ein Mann, der vor dem Getöteten niederkniete. Mehrere Personen reckten auch die Faust als Zeichen des Kampfes gegen Rassismus vor dem Sarg in die Luft.

Wegen der Gefahr durch das Coronavirus gelten bei den Trauerfeierlichkeiten strikte Sicherheitsmaßnahmen. So zeigten Fotos, wie bei Besuchern vor der Kirche die Körpertemperatur gemessen wurde. Die Menschen – meistens eine Gesichtsmaske tragend – wurden aufgefordert, Abstand voneinander zu halten.

Am Dienstag soll Floyd in Pearland bei Houston beigesetzt werden. Floyd war in Houston aufgewachsen.

6.15 Uhr: Stadtrat in Minneapolis will Polizei ablösen – New Yorks Bürgermeister kündigt Polizeireform an

Nach George Floyds Tod will eine Mehrheit des Stadtrats in Minneapolis Berichten zufolge die örtliche Polizei durch eine neue Organisation für öffentliche Sicherheit ablösen. In seiner gegenwärtigen Aufstellung sei das Minneapolis Police Department nicht mehr reformierbar, erklärten neun von zwölf Stadträten nach Angaben des örtlichens Sender KTSP und der "New York Times" am Sonntagabend (Ortszeit).

Es gebe aber noch keinen genauen Plan für die neue Organisationsform, hieß es weiter. Die Abwicklung der Polizeibehörde dürfte ein "langer und komplizierter Kampf" werden, schrieb die örtliche Zeitung "Star Tribune".

Der Bürgermeister von Minneapolis, Jacob Frey, hatte sich am Samstag bei einer Demonstration gegen eine Abwicklung der örtlichen Polizei ausgesprochen und stattdessen für Reformen geworben. Er wurde dafür prompt ausgebuht und aufgefordert, den Protest zu verlassen.

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US-Polizistenbei den Protesten. Bild: Getty Images North America / Alex Wong

New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio legte Vorschläge für eine Reform der Polizei der Millionenmetropole vor. Beispielsweise solle ein Teil des Budgets des NYPD für Jugend- und Sozialarbeit verwendet werden, sagte de Blasio am Sonntag bei einer Pressekonferenz. Außerdem sollte der Umgang mit den Disziplinarakten von Polizisten transparenter werden. Es handele sich dabei nur um erste Schritte, die Details müssten noch ausgearbeitet werden, sagte de Blasio. "Das ist ein Moment der Umgestaltung."

Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd demonstrieren in New York und im ganzen Land seit Tagen Tausende Menschen weitgehend friedlich gegen Rassismus und für Gerechtigkeit für Floyd. Auch eine Reform des NYPD forderten die Demonstranten.

7. Juni

11.19 Uhr: Zehntausende Demonstranten gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA

In den USA haben erneut zehntausende Menschen gegen Rassismus und Polizeigewalt demonstriert. Allein in Washington versammelten sich auch am zweiten Wochenende nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd tausende Menschen in den Straßen um das Weiße Haus. Auch in zahlreichen anderen US-Städten gab es Proteste, außerdem in vielen Städten weltweit. In Floyds Heimatstaat North Carolina kamen hunderte Menschen zu einer Trauerfeier.

Das Weiße Haus, in dem sich US-Präsident Donald Trump am Wochenende aufhielt, war weiträumig abgesperrt; Hubschrauber überflogen die Menge. Viele Demonstranten trugen Plakate mit der Aufschrift "Keine Gerechtigkeit, kein Frieden" und knieten nieder.

10.23 Uhr: 93 Festnahmen bei Ausschreitungen nach Anti-Rassismus-Demo in Berlin

Bei Ausschreitungen nach einer Demonstration in Berlin sind in der Nacht zu Sonntag 93 Menschen festgenommen worden. Insgesamt wurden 28 Einsatzkräfte leicht verletzt, von denen drei nach ambulanter Behandlung ihren Dienst abbrachen, wie die Polizei mitteilte. Nach Beendigung einer Kundgebung versammelten sich den Angaben zufolge mehrere hundert Menschen am Alexanderplatz und kesselten dabei auch Polizisten ein.

Nach der Festnahme eines Mannes nach einer Sachbeschädigung seien Flaschen und Steine gegen Polizisten und Passanten geworfen worden, hieß es. Dabei seien sowohl Einsatzkräfte als auch ein freier Pressefotograf verletzt worden.

6. Juni

18.22 Uhr: Proteste gegen Rassismus in Frankreich - trotz Verbots auch in Paris

Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd in den USA sind in mehreren Städten Frankreichs erneut Tausende Menschen gegen Rassismus und Polizeigewalt auf die Straße gegangen. In Paris widersetzten sich die Menschen am Samstag Demonstrationsverboten. Die Demonstrantinnen und Demonstranten versammelten sich in der Hauptstadt, Lyon, Lille oder Rennes, wie auf Fernsehbildern zu sehen war. Die Pariser Polizei hatte wegen der Covid-19-Pandemie etliche Proteste in der Hauptstadt verboten.

12.16 Uhr: Tribut an George Floyd: Pilot malt mit Flugzeug Faust in die Luft

Um dem Afroamerikaner George Floyd nach dessen gewaltsamem Tod Tribut zu zollen, hat ein Pilot mit seiner Maschine Flugbahnen in der Form einer geballten Faust in die Luft nahe der kanadischen Stadt Halifax gezogen. «Der Rassismus ist bei uns auf dem Vormarsch. Er war schon immer da, im Laufe der Geschichte, insbesondere hier in Nordamerika», sagte der Pilot Demitri Neonakis am Freitag (Ortszeit) dem kanadischen Sender CTV News. Ein Radarvideo der Webseite Flight Aware, das die Flugbahn der Maschine in der Provinz Nova Scotia zeigt, wurde seit Donnerstag mehr als 58 000 Mal aufgerufen.

5. Juni

11 Uhr: Twitter deaktiviert Trumps Floyd-Video nach Urheberrechtsbeschwerden

Twitter hat das Video von US-Präsident Donald Trump zum Gedenken an den Tod des Afroamerikaners George Floyd deaktiviert. Der US-Kurznachrichtendienst begründete den Schritt am Freitag mit Urheberrechtsbeschwerden, die eingereicht worden seien. Das Video besteht aus Fotos und Videosequenzen von Protestmärschen und Gewaltszenen - unterlegt mit Worten von Trump.

10 Uhr: 50 000 Menschen bei Demo gegen Rassismus und Polizeigewalt in Wien

Einen großen Zulauf hat es trotz Regens und Gewitter in Wien bei einer Demonstration gegen Rassismus und Polizeigewalt gegeben. Rund 50.000 Menschen protestierten friedlich am Donnerstagabend in der Innenstadt, wie die Polizei mitteilte. Die Behörden gingen zunächst davon aus, dass nicht mehr als 10.000 Wiener und Wienerinnen kommen würden. Angemeldet waren nur 3000.

9 Uhr: Demonstrant gestoßen und verletzt – zwei US-Polizisten suspendiert

Zwei US-Polizisten haben bei einer Kundgebung gegen Polizeigewalt in der Stadt Buffalo laut Medienberichten einen älteren Demonstranten heftig gestoßen, der daraufhin gefallen ist und sich am Kopf verletzt hat. Wie ein am Donnerstagabend (Ortszeit) veröffentlichtes Video des Senders WBFO zeigte, blieb der Mann mit Blutungen am Kopf auf dem Bürgersteig liegen. Die Beamten seien suspendiert worden, twitterte Bürgermeister Byron W. Brown. Der 75-jährige Demonstrant sei in einem ernsten, aber stabilen Zustand. Der Polizeichef der Stadt im Bundesstaat New York habe eine interne Untersuchung angeordnet.

4. Juni

16 Uhr: Umstrittenes Foto vor Kirche: Trump verteidigt sich und lügt

In einem Interview mit dem Radio Sender Fox News hat er sein Vorgehen nun verteidigt. Es sei "sehr symbolisch" gewesen sagt Trump im Gespräch mit Brian Kilmeade."Ich habe eine Bibel hochgehalten. Ich glaube, das ist ein gutes Zeichen, kein schlechtes. Und viele religiöse Führungspersonen liebten es."

Doch das stimmte nicht ganz. Kurz nach dem das Foto von Trump vor der Kirche in Umlauf gebracht wurde, gab es daran Kritik. "Ich bin empört", sagte Bischöfin Mariann Edgar Budde von der Diözese Washington zu CNN. Trumps Botschaft stehe im Gegensatz zur kirchlichen Lehre. Der Gouverneur von New York, Andrew Cuomo, kritisierte die Anwendung von Gewalt, um Trump den Weg für ein Pressefoto freizumachen. "Es war wirklich, wirklich beschämend." Der Jesuiten-Priester James Martin nannte das inszenierte Foto "abstoßend". Religion sei kein politisches Instrument, Gott sei kein Spielzeug.

3. Juni

13 Uhr: Drei weitere US-Polizisten in Fall Floyd beschuldigt

Der Generalstaatsanwalt des US-Bundesstaats Minnesota erhebt im Fall des getöteten Afroamerikaners George Floyd gegen alle vier beteiligten und inzwischen entlassenen Polizisten Anklage. Hauptangeklagter ist der weiße Ex-Beamte Derek C., dem nunmehr Mord zweiten Grades zur Last gelegt werde, wie Gouverneurin Amy Klobuchar mitteilte. Ihm drohen damit bis zu 40 Jahre Haft. Die drei anderen Beteiligten würden wegen Beihilfe und Anstiftung zum Mord angeklagt, berichtete die Zeitung "Star Tribune" am Mittwoch unter Berufung auf Insider. Stellungnahmen der Staatsanwaltschaft und der Anwälte der Ex-Polizisten waren zunächst nicht zu erhalten.

11 Uhr: Heidi Klum twittert über US-Proteste und löscht nach Kritik ihr Posting

Das Model postete ein Foto, auf dem die Hände von Ehemann Tom Kaulitz, die ihrer Kinder und ihre eigenen zu sehen waren. Dazu schrieb sie "Unity in diversity" ("Einheit in Diversität") und verwendete den Hashtag "alllivesmatter", also "alle Leben zählen".

Der Hashtag sorgte bei einigen Nutzern für Kritik, denn #alllivesmatter wird von vielen als Gegenreaktion zur "Black Lives Matter"-Bewegung betrachtet, die sich gegen Polizeigewalt gegen Schwarze einsetzt. Der Hashtag "All Lives Matter" verharmlose Rassismus gegenüber Schwarzen, lautet die Kritik.

Heidi Klum geriet mit ihrem Tweet mitten in diese hitzige Debatte. Sie reagierte auf die Kritik unter ihrem Tweet, löschte das Foto auf Twitter und postete ein Zitat von Martin Luther Kings berühmter Rede "I have a dream" mit der Anmerkung: "I have the same dream for my 4 children" ("Ich habe denselben Traum für meine vier Kinder").

2. Juni

9 Uhr: Herzstillstand oder Erstickung: Im Fall von Floyd gibt es zwei Autopsie-Ergebnisse

Eine Woche nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd in der US-Großstadt Minneapolis gibt es zwei Autopsie-Ergebnisse, die sich teilweise widersprechen. Die offizielle Autopsie bestätigte, dass er durch von der Polizei angewendete Gewalt ums Leben kam. Todesursache sei ein Herz-Kreislauf-Stillstand infolge von "Druck auf den Nacken" während eines Polizeieinsatzes, heißt es in dem Autopsiebericht, der am Montag veröffentlicht wurde.

Kurz zuvor war das Ergebnis einer Autopsie veröffentlicht worden, die Floyds Angehörige in Auftrag gegeben hatten. Diese stellte "Erstickung durch anhaltenden Druck als Todesursache" fest. Druck auf Floyds Nacken habe die Blutzufuhr zum Gehirn unterbrochen; Druck auf Floyds Rücken habe eine Ausweitung der Lunge verhindert, sagte Anwalt Ben Crump am Montag in Minneapolis.

8 Uhr: US-Proteste: Trump droht mit dem Einsatz des Militärs

US-Präsident Donald Trump will die Unruhen in den USA notfalls mit militärischer Gewalt stoppen. Begleitet von Protesten und chaotischen Szenen vor dem Weißen Haus kündigte Trump dafür am Montagabend (Ortszeit) die Mobilisierung aller verfügbaren zivilen und militärischen Kräfte seiner Regierung an. Trump sagte bei seiner Ansprache im Rosengarten des Weißen Hauses: "Wir beenden die Unruhen und die Gesetzlosigkeit, die sich in unserem Land ausgebreitet haben." Er fügte hinzu: "Wenn eine Stadt oder ein Bundesstaat sich weigern, Maßnahmen zu ergreifen, die notwendig sind, um das Leben und den Besitz ihrer Bürger zu schützen, dann werde ich das Militär der Vereinigten Staaten einsetzen und das Problem schnell für sie lösen."

(lin/dpa)

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