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NEW YORK, NEW YORK - FEBRUARY 06: Heidi Klum appears backstage at TRESemme x Christian Siriano show during NYFW on February 06, 2020 in New York City. (Photo by Astrid Stawiarz/Getty Images for TRESemme)

Heidi Klum: Das Model moderiert in Deutschland und in den USA viele unterschiedliche Showformate. Eins soll es nicht mehr geben. Bild: Getty Images/ Astrid Stawiarz

Gerüchte um Aus von Heidi Klums Show – was ProSieben jetzt dazu sagt

Heidi Klum ist nicht nur Unternehmerin und erfolgreiches Model, sondern steht seit vielen Jahren auch als Moderatorin und Jurorin vor der Kamera. Allein von 2004 bis 2017 war sie das Gesicht der US-Show "Project Runway". Zwei Jahre nach Beginn von Heidis erster eigenen Sendung in ihrer Wahlheimat sollte mit "Germany's next Topmodel" ihre Erfolgsgeschichte auf ProSieben starten. Die Show beschert dem Sender bis heute Traumquoten.

Im vergangenen Jahr erhielt das Model sogar noch ein weiteres Format auf dem gleichen Sender: Sie wurde das Gesicht von "Queen of Drags". ProSieben-Chef Daniel Rosemann verkündete bereits im März im Medienmagazin "Dwdl.de", wie es mit der Sendung weitergehen soll: "Ja, es geht weiter. Wir suchen gerade auf der ganzen Welt nach tollen Drags, die für die nächste Staffel infrage kommen. Die Bandbreite dieser Kunstform ist so groß, das haben wir mit der ersten Staffel noch gar nicht alles abgebildet."

Die schwächelnden Quoten – mit 7,9 Prozent Marktanteil landete die Show deutlich unter dem Senderschnitt – und auch die Kritik an dem Einsatz von Heidi Klum hatten zwar bereits für Spekulationen über ein Show-Aus geführt, aber ProSieben wollte an der Sendung festhalten. Nun berichtet die "Bild"-Zeitung jedoch, dass die Show tatsächlich, entgegen des damaligen ProSieben-Statements, auf der Kippe stehen und eine zweite Staffel nicht mehr produziert werden soll. Der Grund: Angeblich sollen ProSieben und Heidi Klum unterschiedliche Gehaltsvorstellungen gehabt haben. Dazu würde noch kommen, dass man nicht mit Deutschland als Produktionsort zufrieden sei. Günther Klum erklärte daraufhin zum Show-Aus:

"Diese Frage müssen Sie dem Sender stellen. Die Siegerin der ersten Staffel ist übrigens bei uns unter Vertrag."

Watson fragte beim Sender ProSieben nach, was an den Gerüchten dran ist. Der Sender teilte dazu mit: "ProSieben plant aktuell eine zweite Staffel 'Queen of Drags' für 2021. Es gab schon die ersten Castings." Klingt nach einem eindeutigen Dementi. Was an den Unstimmigkeiten zwischen Heidi und dem Sender dran ist, kommentiert der Sender nicht. Genauso bleibt offen, ob sich ProSieben einen anderen Gastgeber für die neue Staffel vorstellen kann.

Klum über Kritik an ihrem Show-Einsatz

Heidi Klum präsentierte "Queen of Drags" an der Seite ihres Schwagers Bill Kaulitz und Conchita Wurst. Die LGBT-Community beschwerte sich allerdings schon vor der ersten Ausstrahlung über die Gastgeberwahl. Dass ausgerechnet die Moderatorin von "GNTM" ein Gesicht für Travestiekünstler sein soll, kam in der Community nicht gut an. In den sozialen Netzwerken machten die User ihrem Ärger Luft.

Doch die Mutter von vier Kindern wehrte sich und sagte in der Sendung: "Ich bin offen für alles." Ihr sei das Alter, die Hautfarbe, die Herkunft oder die sexuelle Orientierung egal, sie sei gegenüber jedem tolerant.

(iger)

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