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Fashion ist nur oberflächlich? Diese Haltung ist naiv, findet unsere Autorin. Bild: levi's®

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Essay zum Nachdenken: Warum Fashion alles andere als oberflächlich ist

Welche Auswirkungen hat die Mode, die man trägt, auf unsere Umwelt und jene Menschen, die sie produzieren? Der folgende Artikel ergründet, warum sich unsere Autorin Nina entschlossen hat, vermehrt nachhaltig produzierte Kleidungsstücke zu kaufen. Ein Essay, das zu keiner Zeit mit erhobenem Zeigefinger daherkommt, wohl aber dazu motiviert, über das eigene (Konsum-)Verhalten nachzudenken!

Jeder hat so seine Meinung über Mode. Die einen lieben es, Trendsetter zu sein, die anderen setzen auf bewährte Klassiker. Die einen machen sich nicht viele Gedanken über ihre Klamottenauswahl, die anderen feiern, wie kreativ sie damit ihre Individualität ausdrücken können. Die einen finden Mode viel zu oberflächlich, die anderen sehen die Tiefe, die in ihr steckt. Bis vor Kurzem dachte ich auch, dass sich Mode vorrangig um das eigene Ich dreht: Wer bin ich? Wie möchte ich mich fühlen? Was sollen Andere in mir sehen? Klar, meine Modeauswahl wird immer damit zusammenhängen. Doch es sind neue Gedanken dazugekommen, die ich hier gern mit dir teilen möchte.

Ich möchte gut aussehen - mit gutem Gewissen!

Wir ziehen uns tagtäglich an. Mode ist ein riesengroßer Wirtschaftszweig. Sollten wir uns dann nicht viel mehr damit beschäftigen, woher die Mode stammt, die wir tragen? Welche Materialien dafür verwendet werden? Und wer sie unter welchen Bedingungen produziert? Ich kleide mich gern modisch, bevorzuge einen Mix aus Trends und Klassiker-Pieces. Aber ich möchte nicht, dass das ein ethisches Dilemma für mich darstellt. Keine Style-Kompromisse eingehen zu müssen und gleichzeitig nachhaltiges Wirtschaften zu unterstützen - das habe ich mir für 2021 fest vorgenommen. Wichtig ist mir hierbei, mich nicht zu überfordern. Mein Motto lautet: Baby Steps!

Essay

Ich beginne zu recherchieren, welche Marken ihre Mode nachhaltig produzieren lassen. Einige fallen hier leider aus meinem Raster, denn die Optik gefällt mir beim besten Willen nicht. Einen Tick zu öko für meinen Geschmack. Dagegen überzeugt mich das neue Loose Fit-Sortiment von Levi's® mit seinem stylischen und lässigen Flair. Die Saison Frühjahr/Sommer 2021 steht bei Levi's® ganz unter dem Motto „Second Nature“ und verbindet luftige, funktionale Outdoor-Styles mit nachhaltigen Stoffen und Verfahren.

Es müssen endlich höhere ökologische, soziale und wirtschaftliche Standards her!

So werden zum Beispiel die neuen Loose Straight-Jeans, ein stylisches Mid-Rise-Modell mit gerade geschnittenem Bein, aus nachhaltigem und weichem Tencel™-Material gefertigt. Von Tencel™ habe ich vorher noch nie gehört. Ich lese mich ein und erfahre, dass das eine weiche Faser ist, die aus verantwortungsvoll gewonnenem Holz hergestellt wird. Und nicht nur die Herstellung ist super, sondern auch der Effekt: Das Material absorbiert mehr Feuchtigkeit als Baumwolle, es ist weicher als Seide und kühler als Leinen. Her damit!

Zudem fertig Levi's® viele seiner Modelle aus cottonisiertem Hanf. Das ist ziemlich genial! Denn der Anbau von Hanf erfordert weniger Wasser und Pestizide als der Baumwollanbau, wie ich bei meiner Recherche erfahre. Leider hat Hanf von Natur aus eine eher raue Struktur. Glücklicherweise hat Levi's® ein Verfahren entwickelt, um die Haptik von Hanf zu „cottonisieren“, sodass sie Baumwolle ähnlicher ist. Wo kein Hanf verwendet werden kann, greift Levi's® in vielen seiner neuen Modelle auf nachhaltige Baumwolle zurück, die nach höheren ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Standards angebaut wird.

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Für wärmere Temperaturen gibt es Shorts mit Loose Fit - die ideale Mischung aus 90s-Vibe, modernem Style und nachhaltigem Bewusstsein. bild: levi's®

Kleidung aus Abfallprodukten? Kann ziemlich stylisch aussehen!

Wo immer die entsprechenden Programme und die notwendige Technologie existieren, setzt Levi's® recycelte oder recycelbare Materialien für seine Kleidung, Schuhe und Accessoires ein. Das macht die Mode nachhaltiger, indem die Stücke aus Abfallprodukten kreiert und somit Ressourcen geschont werden. Die Sling Bags, Tote Bags und Rucksäcke werden in dieser Saison aus recyceltem Polyester hergestellt, das aus Plastikflaschen und anderen Plastikabfällen stammt. Die Beanies werden ebenso aus recycelten Plastikflaschen gearbeitet, die zu Polyestergarn gesponnen wurden. Dazu kommen die Sandalen, darunter das Modell Tahoe für Herren sowie die Low Cadys Slide für Damen, die beide aus recycelten Plastiknetzen sowie Algen produziert werden.

Zudem wird bei der Herstellung der Kleidung darauf geachtet, möglichst viel Wasser einzusparen. Die Water<Less-Technik hat eine besonders umweltschonende Funktion, indem beim Fertigungsprozess bis zu 96 Prozent des normalerweise verwendeten Wassers eingespart werden kann.

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Wasserknappheit wird zu einer der größten Herausforderungen der Welt. Deshalb hat Levi’s® für die Denim-Herstellung innovative Techniken entwickelt, die weniger von dieser wertvollen Ressource verbrauchen. bild: levi's®

Die Arbeitsbedingungen bei der Jeansherstellung müssen verbessert werden!

Was mir außerdem gefällt: Die sogenannte Worker Well-being Initiative von Levi's®. Dabei geht es um die Bedürfnisse der Arbeiter; man will ihnen endlich mehr zuhören und eine Stimme geben. Bevor ein Programm oder eine Maßnahme umgesetzt wird, befragen die Lieferanten von Levi's® zunächst die Arbeiter in den Fabriken, was sie brauchen, um engagierter, gesünder und produktiver zu arbeiten. Sobald die Bedürfnisse ermittelt sind, arbeiten Levi's® und seine Zulieferer mit gemeinnützigen Organisationen und Nichtregierungsorganisationen zusammen. Dann werden Programme implementiert, die die Bedürfnisse der Arbeiter erfüllen.

Die Ergebnisse: Seit dem Pilotprojekt im Jahr 2011 hat Levi's® die Initiative auf ganze 17 Länder ausgeweitet, was sich auf fast 190.000 Arbeiter auswirkt! Die Initiative hat nachweislich nachhaltige geschäftliche und soziale Vorteile auf allen Ebenen der Lieferkette geschaffen.

Lasst uns einen neuen Blick auf alte Kleidung werfen!

Ich weiß ja nicht, wie es dir geht, aber je mehr ich in die Thematik eintauche, umso interessierter bin ich an Nachhaltigkeit in der Modewelt. Es ist ein wahnsinnig spannendes Thema, findest du nicht? Du musst ja nicht von heute auf morgen deinen ganzen Kleiderschrank neu zusammenstellen. Du kannst auch einen neuen Blick auf deine alte Kleidung werfen.

Gebrauchte Levi’s®-Denim-Produkte können zum Beispiel in einen der Levi’s®-Tailor-Shops gebracht werden. Dort werden sie repariert oder umgeschneidert - eine stylische Erinnerung daran, dass Levi’s® mit der Zeit immer besser werden. Kleidung zu reparieren oder umzuändern erfordert zum Glück kaum zusätzliche Ressourcen: weder Wasser, Färbemittel, globaler Transport noch Strom sind dafür erforderlich.

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Unsere Autorin ermutigt dazu, die eigenen Konsumgewohnheiten zu überdenken. Alt ist das neue Neu – und damit die Zukunft. bild: levi's®

Es ist nicht zu spät für ein Umdenken!

Was du und ich heute tragen, entscheidet darüber, wie die Welt morgen aussieht. Zu viele Ressourcen werden bei der Herstellung von Fast Fashion verbraucht, zu viele Schadstoffe freigesetzt und zu viel Müll produziert. Doch es ist noch nicht zu spät für ein Umdenken. Das Wichtigste ist, keine Perfektion von dir zu verlangen, sondern Step by Step in die richtige Richtung zu gehen. Das Ganze ist ein Prozess, der mit den ersten Überlegungen beginnt und bei einem sehr bewussten Kaufverhalten endet. Und so drückt die Mode, die du wählst und trägst, letzendlich aus, welche Werte dir im Leben wichtig sind! Wofür willst du stehen?

Die Inhalte auf dieser Seite wurden von der Ströer Content Group Sales GmbH in Zusammenarbeit mit Levi-Strauss Germany GmbH, Ludwigstr. 180 A, 63011 Offenbach erstellt.

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