Deutschland

65 Prozent der Deutschen wollen laut einer Umfrage, dass die AfD beobachtet wird

Die Mehrheit der Deutschen würde es befürworten, wenn der Verfassungsschutz die AfD beobachtet. 65 Prozent halten eine solche Maßnahme für angemessen, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten ARD-"Deutschlandtrend" hervorgeht.

Das ist eine Steigerung um drei Prozentpunkte im Vergleich zum Juli. 32 Prozent der Befragten hielten in der aktuellen Umfrage dagegen – sie fänden eine Beobachtung der Partei nicht angemessen. 

Für die Erhebung wurden am Montag und Dienstag dieser Woche 1002 Wahlberechtigte befragt, dies ist eine repräsentative Zufallsauswahl.

Die AfD insgesamt wird bisher nicht vom Verfassungsschutz beobachtet. Anfang der Woche kündigten allerdings die Verfassungsschützer in Bremen und Niedersachsen eine Beobachtung der dortigen Nachwuchsorganisationen der Partei, der Jungen Alternative, an. Damit werden erstmals Teilorganisationen der AfD beobachtet.

Übrigens: AfD wegbassen? Das geht so!

Video: watson/Felix Huesmann, Leon Krenz

Der Thüringer Verfassungsschutz erklärte am Donnerstag, der AfD-Landesverband werde als "Prüffall" geführt. Dies ist eine Vorstufe zur offiziellen Beobachtung.

(afp)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

"Empörend" – Linken-Politikerin Dağdelen sorgt bei "Anne Will" für Wut

Im Talk bei Anne Will geht es um den Giftanschlag auf den russischen Oppositionellen Alexej Nawalny und die scharfen Töne, die die Bundesregierung deshalb aktuell in Richtung Russland anstimmt. Unter den Gästen sorgte vor allem die Linken-Politikerin Sevim Dağdelen, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Deutschen Bundestages, für Zunder.

Zu Gast an diesem Abend waren neben ihr:

Anne Will fragt Jürgen Trittin (Bündnis90/Die Grünen), ob nach dem Giftanschlag auf Nawalny vorschnell gehandelt, …

Artikel lesen
Link zum Artikel