Warum in Berlin bald eine Kippa im Museum ausgestellt wird

Die jüdische Kopfbedeckung, die im Mittelpunkt eines antisemitischen Angriffs Mitte April in Berlin stand, kommt ins Museum.

Die Kippa, wegen der ein junger Israeli von einem 19-jährigen Syrer angegriffen und beleidigt worden war, wird ab Donnerstag im Jüdischen Museum Berlin ausgestellt.

Der Vorfall im April hatte deutschlandweit für Aufsehen gesorgt:

Eine Vitrine für aktuelle Geschehnisse

Mit einer eigens eingerichteten Vitrine, in der nun als erstes die Kippa ausgestellt wird, will das Museums in Zukunft schneller auf aktuelle Ereignisse reagieren. In der neuen Dauerausstellung, die Ende 2019 eröffnet werden soll, werde Religion ein stärkeres Gewicht bekommen, sagte Museumsdirektor Peter Schäfer der Deutschen Presse-Agentur. Gleich zu Beginn werde das Wort stehen in Gestalt der Tora, die die heiligen Schriften der Juden versammelt.

Die erste Dauerausstellung im Museumsbau des Architekten Daniel Libeskind wurde Ende 2017 nach 15 Jahren geschlossen. Insgesamt hatten die Schau über 2000 Jahre deutsch-jüdische Geschichte mehr als 11 Millionen Menschen gesehen.

(pb/dpa)

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