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Airbnb muss preisgeben, wer in München dauernd seine Wohnung vermietet

Der Online-Unterkunftsvermittler Airbnb muss der Stadt München die Namen und Adressen von Anbietern illegal genutzter Ferienwohnungen preisgeben. Wie das Verwaltungsgericht München am Donnerstag mitteilte, haben die Richter am Vortag eine Klage des US-Unternehmens gegen eine entsprechende Anordnung der Stadt abgewiesen.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Behörden der bayerischen Landeshauptstadt können somit die Daten aller privaten Unterkünfte bei Airbnb anfordern, die länger als acht Wochen im Zeitraum von Januar 2017 bis einschließlich Juli 2018 als Ferienwohnung angeboten worden sind.

Private Wohnungen, die mehr als acht Wochen im Jahr als Ferienwohnung angeboten werden, gelten als zweckentfremdet - die Anbieter begehen eine Ordnungswidrigkeit. Airbnb bedauerte das Urteil und kündigte an, weitere Schritte prüfen zu wollen

(pbl/dpa)

Kunst im Schaufenster: Wie Künstler im Lockdown sichtbar werden

Weiter sind Theater, Museen und Galerien geschlossen. Was bleibt, ist der Spaziergang. Wer dabei trotz Lockdown Kunst betrachten will, kann das mancherorts inzwischen in Schaufenstern tun.

Eigentlich sind sie dafür da, um Menschen zum Geldausgeben zu bewegen. Um Waren auszustellen, von denen Spaziergänger vorher vielleicht nicht mal wussten, dass sie sie brauchen. Doch Schaufenster bringen den Händlern wenig, wenn wegen der Pandemie die Läden geschlossen sind. Was also tun mit all den leeren Glaskästen?

Mancherorts haben sich Theater, Galerien und Künstler zusammengetan, um Passanten darin einmal ganz andere Dinge zu präsentieren als Konsumgut. Denn auch die Kulturorte …

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