Deutschland
BERLIN, GERMANY - MARCH 14:  Alice Weidel and Alexander Gauland, Bundestag faction leaders of the right-wing Alternative for Germany (AfD) political party, blow their noses shortly before German Chancellor Angela Merkel took her oath to serve her fourth term as chancellor following Merkel's election by the Bundestag on March 14, 2018 in Berlin, Germany. Members of the new German government, a coalition between Christian Democrats (CDU/CSU) and Social Democrats (SPD), were sworn in today and will begin work immediately. The new government took the longest to create of any government in modern German history following elections last September that left the German Christian Democrats (CDU) as the strongest party but with too few votes in order to have a strong hand in determining the next coalition.  (Photo by Sean Gallup/Getty Images)

Bild: Getty Images Europe

Die AfD verliert an Zustimmung und twittert vom Bundestags-Klo

Neue Regierung, leicht veränderte Sympathien: Laut dem aktuellen DeutschlandTrend des ARD-Morgenmagazins käme die AfD nur noch auf 13 Prozent der Wählerstimmen, wenn am Sonntag Bundestagswahlen wären. Damit büßt die Partei im Vergleich zu Beginn des Monats zwei Prozentpunkte ein und stagniert bei ihrer Zustimmung unter den Wählern. 

Stabilisiert und sogar leicht erholt hat sich dagegen die SPD, die einen Prozentpunkt zulegte.

Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre:

Die AfD muss derweil auch im Parlament mit Unmut kämpfen. Wie Spiegel Online berichtet, löste ein Tweet vom Vorsitzenden des Rechtsausschusses, Stephan Brandner, im März massiv Kritik unter den Abgeordneten der anderen Parteien aus. 

AfD-Mann Brandner kommentierte die Wahl der Bundeskanzlerin so:

Parlamentarier aller anderen Fraktionen zeigten sich empört über den Tweet. Sogar Hausherr Wolfgang Schäuble soll verärgert gewesen sein. Dem Bericht zufolge befasst sich nun der Ältestenrat mit dem Vorfall, Brandner könnte eine Geldstrafe drohen.

Im Raum steht der Vorwurf, Brandner habe den Zettel dort selbst platziert. Der dementierte in einer Mail an Spiegel Online:

"Es gab nie ein Foto meines 'Stimmzettel(s) auf einer Toilette des Bundestags'."

(mbi)

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