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 DEMO der Veranstaltungsbranche in Berlin Die Polizei steht Spalier und rechts ein Fotograf Demo fuer die Veranstatungsbranche die Tief in der Coronakriese steckt, Start am Sbhnhof Landsberger Allee in Berlin am 14.08.2020 *** DEMO of the event industry in Berlin The police is standing guard and on the right a photographer Demo for the event industry which is in the deepest corona crisis, starting at Sbhnhof Landsberger Allee in Berlin on 14 08 2020 Photopress Mueller

Polizeibeamte in Berlin. Auch hier sollen sich Polizisten in Chatgruppen rassitisch ausgetauscht haben. Bild: imago images / Ralf Mueller

Medienbericht: Rassistische Chatgruppe auch bei der Polizei Berlin?

Nach der Aufdeckung einer rechtsextremen Chatgruppe bei der Polizei in Nordrhein-Westfalen ist laut Recherchen des ARD-Magazins "Monitor" auch in den Reihen der Berliner Polizei ein Chat mit rassistischen Inhalten aufgetaucht. Darin würden Muslime als "fanatische Primatenkultur" bezeichnet, Flüchtlinge mit Vergewaltigern oder Ratten gleichgesetzt und Neonazis als mögliche "Verbündete" bei linken Demonstrationen genannt, heißt es in dem Beitrag, der heute Abend ausgestrahlt werden soll. Mehr als 25 Beamte hätten sich in dem Chat ausgetauscht, hieß es am Donnerstagmorgen in der "Tagesschau".

Es soll sich um den internen Chat einer Dienstgruppe der Berliner Polizei handeln. Vor allem sieben Beamte hätten sich darin regelmäßig klar rassistisch geäußert, häufig in Form von vermeintlichen Witzen, heißt es in dem Bericht. Kollegen hätten die Äußerungen häufig mit Zustimmung kommentiert. Ein Vorgesetzter der Gruppe sei über rassistische Äußerungen im Chat informiert gewesen. In einer Email habe er die Beamten aufgefordert, keine strafrechtlich relevanten Inhalte zu teilen.

Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) erklärte dazu laut Magazin: "Sollten sich die Vorwürfe bewahrheiten, ist dies absolut inakzeptabel und hat nichts mit einer modernen, weltoffenen Hauptstadtpolizei zu tun." Bei der Innenbehörde war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

(pcl/dpa)

Interview

Was hilft gegen Rechtsextremismus bei der Polizei, Herr Fiedler?

Immer wieder sind in diesem Jahr rassistische Vorfälle in der Polizei bekannt geworden. Vor ein paar Wochen kam die Meldung: in NRW und Berlin sind neue rassistische Chats aufgetaucht. Was lässt sich tun gegen Rechtsextremismus in den Sicherheitsbehörden? Und wie können sie verlorenes Vertrauen zurückgewinnen?

Eine Chatgruppe mit 29 Mitgliedern, in der Hitler-Bilder und menschenverachtende Witze geteilt werden. Ein Leipziger Polizeikommissar, der rassistische Äußerungen in Chats gemacht haben soll. Rechtsextremen Chats voller rassistischer Inhalte auch Verfassungsschutz in NRW und offenbar auch bei der Polizei Berlin.

Zuletzt sind erneut Fälle von Rechtsextremismus in der Polizei bekannt geworden, 350 Verdachtsfälle in den Sicherheitsbehörden meldet das Bundesamt für Verfassungsschutz.

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