Deutschland
May 25, 2019 - Dortmund, Nordrhein Westfalen, Germany - The 1933-1935 German flags waved by neonazis in Dortmund, Germany. Prior to the European Elections, the neonazi party Die Rechte (The Right) organized a rally in the German city of Dortmund to promote their candidate, the incarcerated Holocaust denier Ursula Haverbeck. The demonstration and march were organized by prominent local political figure and neonazi activist Michael Brueck (Michael Bro¼ck) who enlisted the help of not only German neonazis, but also assistance from Russian, Bulgarian, Hungarian, and Dutch groups with the final tally ranging from 180-250. The police reported various incidents, including forbidding the use of a banner with former President of Iran Ahmadenijad, who the group states is an ally. Later, the parade was stopped due to the use of â€oehere we PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY - ZUMAb160 20190525_zbp_b160_037 Copyright: xSachellexBabbarx

Bild: www.imago-images.de

Rechtsradikale Attacke? Rollstuhlfahrer in Chemnitz verprügelt – er stammt aus Libyen

Im sächsischen Chemnitz ist ein Libyer von einem mutmaßlichem Rechtsradikalen aus seinem Rollstuhl gestoßen und geschlagen worden.

Der 22-jährige Tatverdächtige ist wegen rechtsmotivierter Straftaten und Körperverletzungsdelikten einschlägig polizeibekannt, wie ein Polizeisprecher am Dienstag sagte. Der genaue Tatablauf werde noch untersucht.

Libyer nach Attacke in Chemnitz wieder in Rollstuhl gesetzt

Der 31-jährige Libyer soll demnach bei dem Angriff in der Nacht zum Sonntag von dem 22-Jährigen aus einer drei- bis vierköpfigen Gruppe heraus ausländerfeindlich beleidigt und dann attackiert worden sein.

Das Opfer sei aus seinem Rollstuhl gestoßen, geschlagen und danach wieder in den Rollstuhl gesetzt worden. Eine Zeugin rief die Polizei.

Das Opfer wurde leicht verletzt und ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Gegen den mutmaßlichen Täter ermittelt das für politisch motivierte Straftaten zuständige Dezernat Staatsschutz der Kriminalpolizei wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung.

Polizei verschwieg Herkunft des Angegriffenen zunächst

Über den Fall hatte die Polizei bereits am Sonntag berichtet, allerdings ohne anzugeben, dass es sich bei dem Opfer um einen Rollstuhlfahrer aus Libyen handelte. Die "Bild"-Zeitung berichtete nun zunächst über die Details.

Der Polizeisprecher gab an, für die Ermittler habe sich erst am Montag "ein klareres Bild der Tat ergeben". Zur Wahrung der Persönlichkeitsrechte des Geschädigten und der möglichen psychischen Belastungen für das Opfer sei zu prüfen gewesen, ob der Übergriff aufgrund des Handicaps oder eher wegen der ausländischen Herkunft des Manns geschehen sei. Die Ermittler gehen demnach inzwischen klar von einem ausländerfeindlichen Motiv aus.

(pcl/afp)

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