Deutschland
Bild

Bild: iStockphoto / imago / watson-montage

Gericht bestätigt: Umstrittenes Küken-Schreddern bleibt rechtmäßig – vorerst

Das Bundesverwaltungsgericht hat das massenhafte Töten männlicher Küken in der Legehennenzucht vorerst noch als rechtmäßig bestätigt.

Hintergrund zur Debatte des Küken-Schredderns

Das Land Nordrhein-Westfalen hatte das Kükentöten 2013 per Erlass stoppen wollen. Zwei Brütereien aus NRW klagten dagegen.

Jedes Jahr werden in Deutschland laut Bundeslandwirtschaftsministerium rund 45 Millionen männlicher Küken nach dem Schlüpfen getötet. Sie sind für die Zucht von Legehennen überflüssig und eignen sich auch nicht für die Mast.

(ll/dpa)

Sag mir nicht, dass ich nicht nachhaltig genug lebe

Play Icon
1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • PennyLane 13.06.2019 17:45
    Highlight Highlight Ich bin Frettchenbesitzerin und Füttere meine Tiere ausschließlich mit Fleisch und Futtertieren (für 4 Frettchen ca. 2.000 Küken im Quartal). Für Zoos, Wildparks und andere Privatpersonen (die nur mit Zustimmung des Veterinäramtes Küken aus der Brüterei erhalten dürfen) wäre es eine Katastrophe wenn wir an diese, für unsere Tiere so notwendige natürliche Futterquelle nicht mehr rankämen!!! Weil Küken so süß und Flauschig sind ist da viel Emotion dabei. Aber ganz ehrlich...kuckt ihr eurem Kälbchen in die Augen bevor ihr es esst?!

AfD verliert den Glauben an Parteiausschlüsse – Aufräumen in der Partei

Die AfD wird ihre Problemfälle nicht los – oder Mitglieder, die Funktionäre dazu erklären. Um Rauswürfe einfacher zu machen, wird in der Partei sogar über eine Änderung des Parteiengesetzes nachgedacht.

Einige Dutzend Besucher hatte der prominente Gast in den Festsaal einer Kneipe gelockt. Doris von Sayn-Wittgenstein wäre einmal fast AfD -Vorsitzende geworden, sie war Landesvorsitzende in Schleswig-Holstein und ist mittlerweile: nicht mehr in der AfD. Sie wurde ausgeschlossen, so hat es das Bundesschiedsgericht der Partei entschieden. Der Grund: ihre Verbindungen zu einem rechtsextremistischen Verein.

In der Kneipe in Herzogenrath in Nordrhein-Westfalen sprach die Ex-AfD-Politikerin von …

Artikel lesen
Link zum Artikel