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Facebook CEO Mark Zuckerberg takes a drink of water while testifying before a joint hearing of the Commerce and Judiciary Committees on Capitol Hill in Washington, Tuesday, April 10, 2018, about the use of Facebook data to target American voters in the 2016 election. (AP Photo/Andrew Harnik)

Bild: AP

Mark Zuckerberg ist selbst Opfer des Facebook-Skandals, sagt er

In der Anhörung im US-Kongress sagte Zuckerberg auf eine entsprechende Frage, dass auch seine Informationen an das umstrittene Datenanalyse-Unternehmen Cambridge Analytica gegangen seien. Weitere Details dazu gab es zunächst nicht.

Darum geht es beim Cambridge-Analytica-Skandal

Bei dem aktuellen Datenskandal hatte der Entwickler einer Umfrage-App vor mehr als vier Jahren Informationen von Facebook-Nutzern unrechtmäßig an die Firma Cambridge Analytica weitergereicht, die später unter anderem für das Wahlkampfteam von US-Präsident Donald Trump arbeitete. Dabei ging es nicht nur um die Daten der rund 300.000 Umfrage-Teilnehmer, sondern auch um die ihrer Facebook-Freunde. Der Daten-Zugriff für App-Entwickler ließ diesen breiten Einzug von Informationen von 2007 bis 2014 zu.

Facebook wusste seit Ende 2015 von der unerlaubten Datenweitergabe – gab sich aber mit der Zusicherung zufrieden, dass sie vernichtet worden seien und informierte die betroffenen Nutzer nicht. Das wird erst jetzt nachgeholt.

(aj/dpa)

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Rund 310.000 Deutsche könnten Opfer des Facebook-Skandals sein

Das Unternehmen Cambridge Analytica erklärte unterdessen, man habe von einem App-Entwickler nur Datensätze zu 30 Millionen Nutzern erhalten.

An der Umfrage hätten sich lediglich 65 Nutzer aus Deutschland beteiligt, wie Facebook auf Anfrage erklärte. Über die Erfassung der Informationen von Freunden - auch durch Verbindungen zu Nutzern in anderen Ländern - könnten bis zu 309 815 Facebook-Mitglieder aus Deutschland betroffen sein.

Das sei die von Facebook errechnete maximale Zahl …

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