FILE PHOTO: A 3D printed Google logo is placed on the Apple Macbook in this illustration taken April 12, 2020. REUTERS/Dado Ruvic/File Photo

Internetriesen haben sich im Kampf gegen Kindesmissbrauch zusammengeschlossen. Bild: reuters / Dado Ruvic

Amazon, Apple, Google: Internetunternehmen wollen Kindesmissbrauch gemeinsam bekämpfen

Rund 20 Internetunternehmen wollen gemeinsam verstärkt gegen sexuellen Kindesmissbrauch im Netz vorgehen. Das kündigte die sogenannte Tech Coalition, der unter anderem die US-Konzerne Amazon, Apple, Facebook, Google und Microsoft angehören, am Donnerstag in einem Blog-Eintrag an. Die Unternehmen wollen demnach einen "Forschungs- und Innovationsfonds in Höhe von mehreren Millionen Euro" auflegen. Mit dem Geld sollen neue Technologien zur Bekämpfung des Missbrauchs von Minderjährigen entwickelt werden.

Geplant sind unabhängige Pilotstudien etwa zur Wirksamkeit von Sensibilisierungs- und Abschreckungsmaßnahmen. Der gemeinsame Plan "wird uns helfen, die neuesten Fortschritte, Lehren und Tools im gesamten digitalen Ökosystem zu teilen. Kein einzelnes Unternehmen kann dieses Problem allein lösen", sagte Kent Walker von Google.

Die "Tech Coalition" wurde vor 15 Jahren gegründet, um die technologische Entwicklung der Unternehmen zu koordinieren - hauptsächlich geht es dabei um automatisierte Erkennungssysteme für Kinderpornografie.

(lin/afp)

"Fortnite"-Entwickler Epic wagt Kraftprobe mit Apple und Google

Die Macher des populären Online-Spiels "Fortnite" legen sich in einer bisher einmaligen Kraftprobe mit Apple und Google an. Mit mehreren hundert Millionen Fans im Rücken wollen sie die App-Store-Regeln der Smartphone-Plattformen aufbrechen.

Die "Fornite"-Entwicklerfirma Epic Games führte auf Apples iPhone und iPad sowie auf Geräten mit dem Google-System Android die Möglichkeit ein, Inhalte in Umgehung der In-App-Käufe günstiger zu erwerben. Damit forderte Epic die Plattformen heraus. Die Reaktion kam prompt: "Fortnite" verschwand erst aus dem App-Store für Apples Mobil-Geräte und wenige Stunden später auch aus Googles Play Store. Epic reichte umgehend eine Klage gegen Apple ein.

Bei dem Streit geht es im Kern um die …

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