Digital
Bild

Google zieht App zur "Schwulentherapie" aus dem App-Store zurück. Endlich.

Es hat ganz schön lange gedauert bei Google. Vor Monaten schon hatte die Konkurrenz reagiert: Apple, Amazon, Microsoft. Sie alle hatten die App der evangelikalen und erzkonservativen Organisation "Living Hope Ministries" aus den Stores geworfen, die homosexuellen Menschen bei der "Heilung" helfen sollte. Google aber zog damals nicht mit, weil die App nicht klar genug gegen die Geschäftsbedingungen des Unternehmens verstoße. Sofort reagierten LGTBQI-Aktivisten mit heftiger Kritik.

Sie hat gewirkt. Gerade hat Google nachgezogen. "Nachdem wir mit externen Interessenvertretern gesprochen haben, unsere Policies unter die Lupe genommen und auch ein genaues Verständnis für die App entwickelt haben, haben wir uns dazu entschieden, sie aus dem App-Store zu nehmen", teilte das Unternehmen mit.

Zuvor hatten laut Daily Beast 140.000 Menschen eine Online-Petition unterschrieben, die Google zu diesem Schritt aufgerufen hat.

Auch in Deutschland war die Debatte um sogenannte Konversion-Therapien vor kurzem hochgekocht, nachdem Gesundheitsminister Jens Spahn ein Verbot für die Praktiken angekündigt hatte, die es noch immer in Deutschland gibt.

LGBTQI* - was steckt hinter dem Kürzel?

Video: watson/katharina kücke

(mbi)

Sommer, Sonne, Pride! So feiert Berlin den CSD 2018

Seine Homosexualität sollte ihm ausgetrieben werden

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Amazon, Apple, Google: Internetunternehmen wollen Kindesmissbrauch gemeinsam bekämpfen

Rund 20 Internetunternehmen wollen gemeinsam verstärkt gegen sexuellen Kindesmissbrauch im Netz vorgehen. Das kündigte die sogenannte Tech Coalition, der unter anderem die US-Konzerne Amazon, Apple, Facebook, Google und Microsoft angehören, am Donnerstag in einem Blog-Eintrag an. Die Unternehmen wollen demnach einen "Forschungs- und Innovationsfonds in Höhe von mehreren Millionen Euro" auflegen. Mit dem Geld sollen neue Technologien zur Bekämpfung des Missbrauchs von Minderjährigen …

Artikel lesen
Link zum Artikel