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WhatsApp wurde gehackt – Nutzer sollten jetzt das Notfall-Update installieren

WhatsApp-Nutzer sollten ihre Apps und das Betriebssystem am Dienstag dringend aktualisieren. Grund: Der beliebte Messenger weist eine Schwachstelle auf, durch die Angreifer per WhatsApp-Anruf Spyware auf das Smartphone schleusen können. Das Opfer muss den Anruf dazu nicht einmal entgegen nehmen, berichtet heise.de.

Ein Sicherheits-Patch soll die Sicherheitslücke schließen. Sie steht seit Montagabend zur Installation bereit. Sowohl Android als auch iOS-Geräte sind betroffen und müssen auf den neuesten Stand gebracht werden.

Es ist nicht das erst Mal, dass WhatsApp aufgrund einer Sicherheitslücke aktualisiert werden muss. Im Oktober 2018 wurde eine Sicherheitslücke in der Funktion für Videoanrufe entdeckt.

So wurde die Spyware entdeckt

Die aktuelle Schwachstelle wurde entdeckt, nachdem ein kanadischer Menschenrechtsanwalt mehrere verdächtige WhatsApp-Anrufe erhalten hatte und sich an eine Bürgerrechtsorganisation wandte. Diese entdeckte die Spyware auf dem Smartphone des Anwalts.

Laut "New York Times" steht eine israelische Firma namens NSO unter dem Verdacht, das Schadprogramm für WhatsApp entwickelt zu haben. Der Anwalt soll an mehreren Klagen gegen die Firma beteiligt sein.

NSO wird vorgeworfen, die Spyware unter anderem für Angriffe gegen saudische Dissidenten und mexikanische Journalisten eingesetzt zu haben. Die Firma selbst gibt an, die Angriffsziele nicht selbst zu wählen. Verantwortlich seien die Regierungen, an die sie ihre Produkte verkaufe.

Was also tun?

Um die Android-App zu aktualisieren, öffnet ihr den Google Play Store, tippt auf "Meine Apps und Spiele" und auf "Aktualisierungen". Hier findet ihr eine Liste aller Apps, für die ein Update bereits steht. Android lässt sich in den Einstellungen über den Menüpunkt "System" oder "Sicherheit & Standort" aktualisieren. Dort könnt ihr auf "Sicherheitsupdate" tippen und nach Updates suchen lassen.

(str)

Dieser Artikel erschien zuerst auf t-online.de.

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