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"Kim Jong-un" und "Trump" haben sich schon getroffen – und die Polizei war auch dabei

Diese Woche findet in Vietnam das Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un statt. Ihre Doppelgänger sind aber schon früher angereist und ließen sich von der Bevölkerung ablichten.

Der chinesisch-australische Doppelbürger Howard X traf sich bereits vergangene Woche mit dem Kanadier Russell White. Sie hielten das Treffen der beiden Staatsoberhäupter im Vorfeld ab. Die vietnamesische Polizei hatte daran aber keine Freude. Die beiden wurden während eines TV-Interviews vorübergehend verhaftet, wie CBS News berichtet.

Am Montag erhielt der Jong-un-Imitator dann erneut unerwarteten Besuch: Die Polizei holte ihn von seinem Hotel ab und erklärte ihm, sein Visa sei ungültig – obwohl er sich in Vietnam legal aufhielt.

X sagte später: "Das einzige Verbrechen ist, dass ich mit einem Gesicht geboren wurde, das aussieht wie dasjenige von Kim Jong-un – das ist das wahre Verbrechen." Und weiter: "Satire ist eine mächtige Waffe gegen jede Diktatur. Die haben Angst vor ein paar Typen, die wie sie aussehen."

Russell White wurde zwar nicht des Landes verwiesen. Ihm wurde jedoch untersagt, weiterhin als Trump aufzutreten. Trotzdem ließ er es sich nicht nehmen, X in der Hotellobby gebührend zu verabschieden, bevor dieser zum Flughafen eskortiert wurde.

(vom)

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