International
President Donald Trump talks to reporters on the South Lawn of the White House in Washington, Friday, Nov. 1, 2019. Trump is heading to Mississippi for a campaign event. (AP Photo/Susan Walsh)

Bild: AP

Trump muss nach illegalem Geschäft seiner Stiftung Millionen zahlen

US-Präsident Donald Trump muss wegen illegaler Geschäfte seiner Stiftung zwei Millionen Dollar zahlen. Das ordnete ein Gericht in New York am Donnerstag an. Dies ist Teil einer Vereinbarung zur Beilegung des Rechtsstreit rund um die Trump-Stiftung, der 2018 begonnen hatte.

Die Staatsanwaltschaft in New York hatte Trump und seinen drei ältesten Kindern – Eric, Ivanka und Donald Trump Jr. – in einer Klage im Juni 2018 unerlaubte Eigengeschäfte mit Blick auf die Stiftung vorgeworfen.

Zudem hätten sie Trumps Präsidentschaftswahlkampf auf illegale Weise unterstützt.

Die Stiftung war demnach "eine leere Hülle", dessen Vorstand sich seit 1999 nicht mehr traf und bei der seitdem Trump allein die Entschlüsse traf.

Konkret sollen die Trumps mit der Stiftung Spenden in Höhe von 2,8 Millionen Dollar gesammelt haben, um damit den Präsidentschaftswahlkampf zu beeinflussen. Mit den Geldern habe Trump auch offene Rechtsansprüche gegen sein Feriendomizil Mar-A-Lago in Florida und einen Golfclub beglichen, Trump-Hotels beworben und Dinge für den persönlichen Gebrauch gekauft.

Die Staatsanwaltschaft hatte damals ein Verfahren eingeleitet, um die Stiftung unter richterlicher Aufsicht aufzulösen. Die Auflösung wurde schließlich Ende 2018 besiegelt. Das verbliebene Vermögen der Stiftung sowie die zusätzlichen zwei Millionen Dollar, die Trump nun zahlen muss, sollen nach Angaben der New Yorker Staatsanwaltschaft an mehrere Wohltätigkeitsorganisationen verteilt werden.

(hd/dpa)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Trump trifft den finnischen Präsidenten – eine Eskalation in 6 Schritten

Am Mittwoch empfing Donald Trump den Präsidenten von Finnland im Weißen Haus. Die beiden Staatschefs stellten sich in einer gemeinsamen Pressekonferenz den Fragen der anwesenden Reporter. Dass dabei kritische Fragen rund um die Ukraine-Affäre und um Trump im Allgemeinen gestellt wurden, erstaunt niemanden.

Der US-Präsident war noch nie bekannt dafür, besonders gut die Contenance wahren zu können – so auch diesmal nicht. Er redete sich in Rage, unterbrach Reporter und riss Fragen an sich. …

Artikel lesen
Link zum Artikel