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So erlebten Kinder im Alter von 10 Jahren die Zustände in den Auffanglagern an der US-Grenze. bild: courtesy of the american academy of pediatrics

So sehen Bilder aus, die von Kindern in Auffanglagern in den USA gemalt wurden

Strichmännchen mit traurigen Gesichtern, schlafende Kinder am Boden und Gitter – überall Gitter. So und ähnlich sehen die Zeichnungen aus, die von Migrantenkindern angefertigt wurden, die an der US-Grenze in Texas in Gewahrsam genommen wurden.

Am Mittwoch veröffentlichte die amerikanische Akademie der Kinderärzte Zeichnungen von Kindern, die kürzlich aus der US-Zoll- und Grenzschutzhaft entlassen wurden und sich aktuell in einem katholischen Zentrum in Texas befinden.

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Die Bilder entstanden in einem katholischen Zentrum in Texas, wo viele Einwanderer und Asylbewerber nach den Auffanglagern empfangen werden. bild: courtesy of the american academy of pediatrics

Die Kinder wurden gebeten, ihre Erinnerungen an die Auffanglagern in Zeichnungen darzustellen. Das Resultat zeigt, wie verheerend die Zustände in den Lagern derzeit sind.

In einer Zeichnung schlafen die Kinder auf dem Boden, bedeckt von Decken. Ein anderes Kind malte eine Zelle, in der die Kinder neben zwei Toiletten untergebracht wurden.

Die Ärztin Sara Goza, die einige der Lager besuchte, bezeichnete die Zellen gegenüber "CBS News" als "Hundekäfige". "Trotz der vielen Kinder in den Lagern, hörte man kaum ein Lachen, man hörte fast niemanden reden", erinnerte sich Goza.

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Die katholischen Zentren sind oft die erste Möglichkeit für Kinder und Erwachsene an saubere Kleidung und eine warme Mahlzeit zu gelangen. bild: courtesy of the american academy of pediatrics

Am Mittwoch machte bereits die Aufsicht des US-Ministeriums für Innere Sicherheit auf die unhaltbaren Zustände in den Lagern aufmerksam, in denen Migranten nach dem illegalen Grenzübertritt aus Mexiko in die USA festgehalten werden

Nach der Inspektion von fünf solchen Einrichtungen der Grenzpolizei CBP im Rio Grande Valley warnte das Büro des Generalinspekteurs (OIG), die Lager seien gefährlich überfüllt. Erwachsene und Kinder würden häufig zu lange festgehalten. Der am Dienstag veröffentliche OIG-Bericht schilderte alarmierende hygienische Zustände in den inspizierten Einrichtungen.

(ohe)

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