International

Dafür haben Georgiens Raver gekämpft – jetzt ist Cannabis-Konsum in dem Land legal

Mitte Mai hatten die Rave-Proteste Tausender junger Georgier noch für Aufsehen gesorgt: Nach großangelegten Razzien war es in dem Land am Schwarzen Meer zu einer Welle des Protests gegen die Drogenpolitik des Landes, das seit einigen Jahren eine Annäherung an die EU und Nato anstrebt, gekommen. 

So sahen die Proteste damals aus:

Nun gibt es eine Wende:

Am Dienstag hat Georgien Strafen für den privaten Konsum von Marihuana aufgehoben.

Haftstrafen waren schon früher abgeschafft worden. Erst im Mai hatte es Proteste gegen Drogenrazzien in einem Nachtclub gegeben. Ein weiterer möglicher Grund für die Legalisierung von Cannabis: Das Land am Schwarzen Meer lebt unter anderem vom Tourismus. Die bisherigen Gesetze könnten einigen Touristen verschreckt haben.

(pb/dpa)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Vor einem Jahr trat sie zurück: Was Theresa May heute macht

Am Ende flossen die Tränen. "Ich werde bald den Posten verlassen, den auszufüllen die Ehre meines Lebens war", sagte May vor gut einem Jahr vor der schwarzen Tür des Regierungssitzes 10 Downing Street in London. Am 24. Juli 2019 war dann Schluss. May musste ihrem Nachfolger Boris Johnson Platz machen.

Bei ihrem Amtsantritt war sie oft mit der "Eisernen Lady", Margaret Thatcher, verglichen worden. Doch May war eher eine hölzerne Lady. Ihr steifes Auftreten und ihre gestanzten Phrasen …

Artikel lesen
Link zum Artikel