International
FILE PHOTO: Kate McCann, whose daughter Madeleine went missing during a family holiday to Portugal in 2007, attends a news conference at the launch of her book in London May 12, 2011.  REUTERS/Chris Helgren/File Photo

Eine Frau aus Großbritannien hat offenbar den deutschen Verdächtigen im Fall Maddie wiedererkannt. Bild: reuters / Chris Helgren

Britin erkennt deutschen Verdächtigen im Fall Maddie

Eine britische Zeugin hat nach einem Bericht der "Sun" im Mordfall "Maddie" den 43-jährigen verdächtigen Deutschen wiedererkannt. Er soll sich damals in der Nähe des Appartements der Familie McCann merkwürdig verhalten haben.

Die Zeitung beschreibt die Frau als "glaubwürdige Zeugin", die den Mann schon wenige Stunden nach dem Verschwinden des kleinen Mädchens in der Ferienanlage in Portugal beschrieben haben soll. Als ihr nun ein Bild von dem Verdächtigen gezeigt wurde, sagte sie der "Sun" zufolge: "Das ist der Mann, den ich gesehen habe." Scotland Yard wollte den Bericht auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur am Samstag nicht kommentieren.

Vor mehr als 13 Jahren verschwand Madeleine "Maddie" McCann kurz vor ihrem vierten Geburtstag in der Ferienanlage im portugiesischen Praia da Luz. Das Bundeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Braunschweig ermitteln gegen den Deutschen, der unter anderem wegen Sexualstraftaten - auch an Kindern - vorbestraft ist.

Er hielt sich zwischen 1995 und 2007 regelmäßig in der Region auf, einige Jahre davon in einem Haus zwischen Lagos und Praia da Luz. Sowohl in Deutschland als auch Portugal wurde er mehrmals straffällig.

(pcl/dpa)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Würgegriff verboten: George Floyds Tod stößt viele Veränderungen an

Der Tod von George Floyd hat innerhalb kurzer Zeit Millionen Menschen berührt und zu konkreten Veränderungen in Sport, Politik, Polizei und Justiz geführt.

Die Stadt Minneapolis, wo der Afroamerikaner Floyd am vergangenen Montag bei einer Festnahme getötet worden war, kündigte umfassende Polizeireformen an. Künftig dürften Beamte keine Würgegriffe mehr anwenden und Verdächtige nicht am Nacken festhalten, erklärte Bürgermeister Jacob Frey.

Zudem müssten alle Polizeibeamten, die Zeugen einer …

Artikel lesen
Link zum Artikel