International
Großbritannien

Briten stürmen Strände - Lage teils nicht mehr beherrschbar

Summer weather June 25th 2020. Crowds gather on the beach in Bournemouth as Thursday could be the UK's hottest day of the year with scorching temperatures forecast to rise even further. Picture d ...
Am heißesten Tag des Jahres zog es viele Briten an die Südküste, wie hier in Bournemouth.Bild: PA Wire / Andrew Matthews
International

Briten stürmen Strände – Lage teils nicht mehr beherrschbar

25.06.2020, 18:26
Mehr «International»

Trotz Corona-Pandemie sind am Donnerstag Zehntausende Briten an die Küsten im Süden ihres Landes gestürmt. In Bournemouth mussten die Einsatzkräfte sogar einen "ernsten Zwischenfall" auslösen, weil die Lage nicht mehr beherrschbar war.

Solche Menschenmengen habe es sonst nur an den Feiertagen gegeben, teilten Vertreter der Stadt mit. "Wir sind absolut entsetzt über die Szenen, die an unseren Stränden (...) in den letzten 24 bis 48 Stunden zu sehen waren." Einsatzkräfte klagten unter anderem über illegales Parken, Verkehrskollaps, Müllverschmutzungen, aggressives Verhalten der Strandbesucher und Alkoholmissbrauch bei hohen Temperaturen.

Der britische Moderator und Reporter Piers Morgan postete auf Twitter ein Bild des überfüllten Strandes mit einem Zitat von Premierminister Boris Johnson: "Ich vertraue dem gesunden Menschenverstand der Bevölkerung" – mit diesen Worten hatte Johnson am Dienstag weitreichende Lockerungen angekündigt.

Der Donnerstag war der bisher heißeste Tag des Jahres in England. Am Nachmittag wurden über 33 Grad am Großflughafen London-Heathrow gemessen.

Innerhalb Englands sind auch in der Corona-Krise Tagesausflüge erlaubt. Damit zieht es unter anderem Menschen aus der Millionen-Metropole London an die Küsten. Großbritannien ist das am schlimmsten von der Pandemie betroffene Land in Europa.

(lau/dpa)

Irans Angriff auf Israel: Experte sieht "Kriegserklärung" und warnt vor Folgen

Die Lage in Nahost droht weiter zu eskalieren. Der Iran hat seine Drohung wahr gemacht und den Erzfeind Israel erstmals direkt angegriffen. 99 Prozent der in der Nacht zum Sonntag abgefeuerten Geschosse seien abgefangen worden, sagte der israelische Armeesprecher Daniel Hagari. Er sprach am Morgen von einem "sehr bedeutsamen strategischen Erfolg" gegen mehr als 300 "Bedrohungen verschiedener Art".

Zur Story