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Der Beitrag des Künstlers banksy zum Bildersturm von Bristol bild: screenshot/insatgram

Sklavenhändler-Statue landete in Fluss: Banksy hat Idee, was nun passieren kann

Der britische Streetart-Künstler Banksy hat sich erneut zu antirassistischen Protesten geäußert. In seinem Instagram-Kanal veröffentlichte Banksy eine Zeichnung, die den Bildersturm von Bristol am Wochenende aufgreift. Die Zeichnung soll eine Antwort auf die Frage sein, was mit dem leeren Sockel in der englischen Stadt nun passieren soll.

Bei Anti-Rassismus-Protesten war die Statue des britischen Sklavenhändlers Edward Colston von ihrem Sockel gerissen und in den Fluss Avon geworfen worden.

Im Kommentar zu dem Bild schrieb banksy:

"Was sollen wir mit dem leeren Sockel mitten in Bristol machen? Hier ist eine Idee, die sowohl für diejenigen geeignet ist, die die Colston-Statue vermissen, als auch für diejenigen, die sie nicht vermissen. Wir ziehen sie aus dem Wasser, setzen sie wieder auf den Sockel, binden ihr ein Kabel um den Hals und lassen einige lebensgroße Bronzestatuen von Demonstranten in Auftrag geben, die sie herunterzuziehen. Alle glücklich. Ein berühmter Tag zum Gedenken."

Die öffentliche Demontierung der Statue hatte weltweit für Aufmerksamkeit gesorgt und eine Diskussion über den Umgang mit kolonialer Vergangenheit und Rassismus ausgelöst.

Seit Tagen gibt es in Großbritannien Demonstrationen gegen Rassismus als Reaktion auf den Tod des Schwarzen George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz in der US-Stadt Minneapolis.

Die britische Regierung verurteilte die Aktion am Montag und mahnte, mit demokratischen Mitteln für politische Zwecke zu kämpfen. Zurückhaben will das Denkmal aber niemand. Banksy lieferte nun eine kreative Idee, was mit der Statue und dem freien Sockel passieren könnte.

(lau/mit Material von afp)

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