International

Canada first! Kanada legalisiert als erster G7-Staat Cannabisbesitz– und Konsum

Kanadas Premierminister Justin Trudeau steht vor der Erfüllung eines weiteren Wahlversprechens: Das kanadische Abgeordnetenhaus hat am Montag ein Gesetz zur Legalisierung des Cannabis-Konsums verabschiedet. 

Nach der Verabschiedung müssen Trudeau und sein Kabinett nun ein neues offizielles Startdatum innerhalb der kommenden acht bis zwölf Wochen festlegen. Ab dann dürfen Volljährige straffrei kleinere Mengen von Cannabis für den Privatgebrauch besitzen und die auch konsumieren.

Kanadas Premierminister Trudeau feierte den Beschluss:

"Es war zu einfach für unsere Kinder, Marihuana zu bekommen - und für Kriminelle, die Profite davon einzusacken. Heute ändern wir das."

Wann geht's los?

Vermutlich im September wird Kanada dann das erste westliche Industrieland, in dem der Konsum von Haschisch vollständig legal ist.

Die Legalisierung des Cannabis-Konsums war ein Wahlkampfversprechen des liberalen Premierministers Justin Trudeau. 2013 hatte er zugegeben, in seinem Leben fünf bis sechs Mal Haschisch geraucht zu haben – darunter bei einem Abendessen mit Freunden nach seiner Wahl ins Parlament. Trudeau ist seit dem Jahr 2015 Regierungschef. 

Vor fünf Jahren hatte Uruguay den Genuss von Haschisch freigegeben. In den USA ist dies in neun Bundesstaaten erlaubt, darunter Kalifornien. Kanada wäre der erste G7-Staat, der dies erlaubt.

(pb/afp)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Analyse

Enthüllungsbuch zeigt: So wird im Weißen Haus wirklich über Trump gesprochen

John Bolton rechnet in seinem kürzlich erschienenen Enthüllungsbuch "The Room Where It Happened" mit Donald Trump ab. watson hat die spannendsten Teile des Buches für euch zusammengefasst. Heute Teil 5 der Serie – die Meinungen der Kabinettsmitglieder und engsten Mitarbeiter über den US-Präsidenten.

Dass in den Fluren des Weißen Hauses nicht nur gut über Donald Trump gesprochen wird, ist spätestens seit dem Buch des Journalisten Michael Wolff, "Feuer und Zorn" bekannt. Viele Mitarbeiter sind selbst sehr überrascht über das Ausmaß an Chaos und Inkompetenz, das in der Zentrale des mächtigsten Mannes der Welt zutage tritt.

Zahlreiche Mitarbeiter und Kabinettsmitglieder haben sich seit Trumps Regierungsantritt die Klinke in die Hand gegeben. Allein drei Außen- und vier Verteidigungsminister …

Artikel lesen
Link zum Artikel