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This July 22, 2018, satellite image released and annotated by 38 North on Monday, July 23, shows what the U.S. research group says is the partial dismantling of the rail-mounted transfer structure, at center, at the Sohae launch site in North Korea. 38 North said North Korea has started dismantling key facilities at its main satellite launch site in what appears to be a step toward fulfilling a commitment made by leader Kim Jong Un at his summit with President Donald Trump in June. (Airbus Defense & Space/38 North via AP)

Satellitenaufnahmen der Raketenanlage Sohae vom 3. August 2018. Zwei Tage nach dem Gipfeltreffen zwischen Kim Jong-un und Donald Trump wurden hier Aktivitäten registriert. Bild: Airbus Defense & Space/38 North/imago

Kim sprach in Hanoi von Abrüstung – doch 2 Tage später sieht es ganz anders aus

Dieser Gipfel brachte wohl wirklich gar nichts: Nordkorea hat angeblich einen Teil einer Raketentestanlage wiederaufgebaut, die es nach dem ersten Gipfel von Machthaber Kim Jong-un mit US-Präsident Donald Trump im Juni vergangenen Jahres demontiert hatte.

Ach, übrigens:

Kim Jong Un in Hanoi North Korean leader Kim Jong Un visits Ho Chi Minh mausoleum in Hanoi on March 2, 2019. Kim was in the Vietnamese city for his second summit with U.S. President Donald Trump. PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY

Kim Anfang März in Hanoi. Bild: www.imago-

Nach dem Scheitern des zweiten Gipfels von Trump und Kim in der vergangenen Woche drohten die USA mit neuen Sanktionen. Die US-Regierung wolle nach dem Treffen in Hanoi sehen, ob die Führung in Pjöngjang bereit sei, ihr "Atomwaffenprogramm und alles, was damit verbunden ist" aufzugeben, sagte Trumps Sicherheitsberater John Bolton dem TV-Sender Fox Business Network.

Wenn Nordkorea nicht dazu bereit sei, werde es keine Lockerung der Sanktionen sondern womöglich eine weitere Verschärfung der Strafmaßnahmen geben. Kim und Trump hatten sich in Hanoi nicht auf eine atomare Abrüstung Nordkoreas einigen können.

(pb/rtr)

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Interview

Nordkorea-Experte: "Wenn Kim Jong-un nicht wieder auftaucht, wird die Lage unberechenbar"

Nordkorea Experte Rüdiger Frank hält die Spekulationen um den möglichen Tod von Kim Jong-un für verfrüht. Sollte der "oberste Führer" Nordkoreas allerdings wirklich nicht wieder auftauchen, wäre das auch für Donald Trump ein Problem.

Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un ist verschwunden. Seit mehr als zwei Wochen taucht er nicht mehr mit einem öffentlichen Auftritt in den Medien auf. Besonders auffällig war, dass er am 15. April, dem Geburtstag seines Großvaters und wichtigsten Nationalfeiertag in Nordkorea, nicht an den Feierlichkeiten teilnahm.

Inzwischen machen Gerüchte die Runde, Kim Jong-un sei gestorben und man wolle seinen Tod so lange wie möglich verschleiern, um keine Machtkämpfe auszulösen. Unbestätigte …

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