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Aus Angst vor Waffen müssen US-Schüler jetzt transparente Rucksäcke tragen

Die Studierenden der Marjory Stoneman Douglas Schule in Florida müssen seit Montag transparente Schultaschen tragen, wie Dailymail berichtet. Eine Sicherheitsmaßnahme, nachdem im Februar ein 19-Jähriger in der Schule 14 Studierende und drei Erwachsene erschossen hatte.

Nicht alle sind davon begeistert. "Ich fühle mich super sicher, jetzt wo die ganze Schule meine Sammlung von Tampons und Schreibstiften sehen kann", frotzelte eine Schülerin. 

Auf Twitter schreibt Lauren Hogg: "Mein neuer Rucksack ist fast so transparent wie die Agenda der NRA. Ich fühle mich jetzt sooo sicher". Die NRA ist die National Rifle Association, die sich gegen eine Verschärfung des Waffengesetzes in den USA wehrt.

"Wir sollten uns auf das eigentliche Problem konzentrieren, anstatt unsere Schulen in Gefängnisse zu verwandeln", so Hogg auf Twitter. Seit Wochen diskutieren US-Schulen über den richtigen Umgang mit Amokläufern und Waffengewalt.

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Die Mutter eines Schülers postete ein Bild ihres Kindes: "Wenn wir nicht bald etwas gegen unsere laschen Waffengesetze unternehmen, braucht mein Sohn einen schusssicheren Rucksack, keinen durchsichtigen."

Tausende US-Schüler waren Ende März zu Massenprotesten in Washington zusammen gekommen – darunter auch Opfer des vergangenen, fatalen Amoklaufs. Ein ehemaliger Mitschüler der High School im US-Bundesstaat Florida hatte am 14. Februar mit einem Schnellfeuergewehr 17 Menschen erschossen. (whr)

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