International
Flugzeug Schwul Diskriminierung

Bild: imago/twitter facebook

Airline zwingt ein schwules Paar, Plätze zu räumen – für ein Hetero-Paar

Und wieder eine Meldung aus der Reihe: Unüberlegt und vielleicht nicht böse gemeint – trotzdem wäre so etwas Heteros wohl nicht passiert...

US-Amerikaner David Cooley und sein Freund waren auf dem Weg von New York nach Los Angeles, hatten sich im Flugzeug bereits auf die ihnen zugewiesene Plätze gesetzt, als ein Flugbegleiter auf sie zukam, um sie zu bitten, die Sitze wieder frei zu geben.

Sie sollten sich von ihren "premium seats" in den günstigeren Teil des Fliegers setzen, da ein anderes Pärchen gerne zusammen säße, erzählte David am Mittwoch. "Ich habe erklärt, dass wir ebenfalls ein Paar seien und gerne beieinander sitzen würden." Doch das änderte nichts. Sie sollten die Plätze räumen oder gleich das Flugzeug verlassen, soll der Airline-Mitarbeiter gesagt haben.

"Wir konnten das Gefühl der Demütigung nicht für einen so langen Flug ertragen und und haben die Maschine verlassen", sagt David. "Ich kann nicht glauben, dass eine Fluglinie heutzutage einem Heteropaar den Vorzug vor einem homosexuellen Paar gibt."

Der Vorfall

Die Geschichte schürte Wut in der LGBTQ-Community, die sich bei der betroffenen "Alaska Airline" beschwerte. Die Fluglinie erklärte, es habe sich hierbei um ein schlichtes Missverständnis gehandelt und entschuldigte sich. Das Unternehmen hätte eine "Null-Toleranz-Grenze für Diskriminierungen aller Art".

Die Entschuldigung

David nahm die Entschuldigung an

(jd)

LGBTQ-Rechte: So war der Tuntenspaziergang durch Neukölln

Video: watson/Felix Huesmann, Lia Haubner

1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1

US-Einsatzkräfte verletzten Journalist – Trump spricht von "wunderschönem Vorfall"

US-Präsident Donald Trump hat auf einer Wahlkampfveranstaltung in Minnesota seine "Law and Order"-Politik verteidigt. Dabei sprach er unter anderem über eine Situation, die sich bei Protesten in der Stadt Minneapolis im Mai zugetragen hat:

Der Journalist Ali Velshi begleitete demnach eine Demonstration, als er von einem Gummigeschoss getroffen wurde. Seiner eigenen Aussage zufolge habe er kein Gesetz gebrochen, als er von den Polizisten angegriffen wurde. "Welches Gesetz habe ich verletzt, …

Artikel lesen
Link zum Artikel