International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Anti-Apartheid-Kämpferin Winnie Madikizela-Mandela ist tot

Winnie Madikizela-Mandela ist tot. Das berichten die BBC und mehrere südafrikanische Medien unter Berufung auf ihren persönlichen Assistenten. Demnach ist die Ex-Frau des ehemaligen südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela im Alter von 81 Jahren gestorben.

Madikizela-Mandela war im Januar mit Nierenproblemen in ein Krankenhaus in Johannesburg eingewiesen worden. 

Sie und der spätere Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela waren das Symbol der Anti-Apartheid-Kämpfe. 

Die Eckdaten ihres gemeinsamen Wirkens:

Ein ikonischer Moment: Die Mandelas nach Nelsons Freilassung

Mandela hatte Südafrika als erster schwarzer Präsident von 1994 bis 1999 regiert. 2013 war er im Alter von 95 Jahren gestorben.

Auch Madikizela-Mandela bekleidete seit 1993 politische Ämter, als Politikerin war sie bei ANC aktiv. Zunächst war sie Präsidentin der Frauenliga, dann stellvertretende Ministerin für Kultur.

Mehr als vier Jahrzehnte lang machte Madikizela-Mandela Politik und Schlagzeilen – sie war eine schillernde Figur, die aufgrund ihres Lifestyles und ihrer Skandale auch polarisierte.

"uMama Wethu" (Mutter der Nation), wurde sie von ihren Anhänger bejubelt. "Schwarze Mamba", lästerten ihre Kritiker. Dennoch war ihre Popularität bis ins hohe Alter weitgehend ungebrochen. 

Hier spricht sie zu ihrem 80. Geburtstag:

abspielen

Video: YouTube/SABC Digital News

(afp/dpa)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Carola Rackete erklärt, warum Sebastian Kurz für sie ein "Öko-Faschist" ist

Österreich wird künftig von einer konservativ-grünen Koalition regiert. "Es ist möglich, gleichzeitig das Klima und die Grenzen zu schützen", sagte der alte und neue Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) über das Bündnis.

Am Wochenende hatte Sebastian Kurz erneut für Aufregung gesorgt. In einem Interview mit der "Bild am Sonntag" hatte der Österreicher behauptet, dass die Zahl der Toten im Mittelmeer durch private Seenotrettung steige. Einen Beleg für diese These, die in der Forschung hoch umstritten …

Artikel lesen
Link zum Artikel