1 Toter, 3 Verletzte in den Niederlanden: Bus rast in Konzertbesucher

In den Niederlanden ist ein Fahrzeug in eine Gruppe von Konzertbesuchern gerast. Dabei seien ein Mensch getötet und drei weitere verletzt worden, teilte die Polizei am Montag mit.

Der Bus sei nach dem Vorfall in den frühen Morgenstunden davongefahren. Nach seiner Fahrerflucht konnte der mutmaßliche Verdächtige einige Stunden später festgenommen werden. 

Der Lieferwagen hatte die Fußgänger den Angaben zufolge am frühen Montagmorgen auf einer Straße in der Nähe eines zum Festival gehörenden Campingplatzes überfahren.

Die Festival-Macher sind geschockt:

In Medienberichten hieß es, es handele sich um einen weißen Kleinbus. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Die Straße wurde von der Polizei für die Ermittlungen gesperrt. Der Vorfall ereignete sich beim "Pink Pop"-Festival in der südniederländischen Provinz Limburg.

Bei dem Festival waren am Wochenende unter anderem die Foo Fighters, Pearl Jam und Bruno Mars aufgetreten. Nach Angaben der Veranstalter kamen am Freitag, Samstag und Sonntag jeweils 67.000 Besucher.

Der Bürgermeister von Landgraaf, Raymond Vlecken, besuchte die Unglücksstelle am Montag. "Es ist schrecklich, dass ein gutes "Pinkpop" so endet."

Auch die Leitung des Festivals reagierte geschockt und sagte die traditionellen Abschiedsfeiern ab. 

(pbl/rtr/afp)

Todesfahrt beim "Pinkpop"-Festival war kein Anschlag

Der tödliche Vorfall nach dem Musikfestival "Pinkpop" im niederländischen Landgraaf an der deutschen Grenze bei Aachen hatte keinen terroristischen Hintergrund. Der festgenommene mutmaßliche Verursacher habe kein solches Motiv gehabt, teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstag mit.

Der 34-jährige Niederländer war am frühen Montagmorgen mit seinem Kleinbus in eine Fußgängergruppe gefahren. Dabei waren ein Mensch getötet und drei lebensgefährlich verletzt worden. Die Ursache des Unglücks ist …

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