International
Bild

Bild: Getty Images Europe

Britische Experten sollen das russische Giftgas-Labor identifiziert haben

Britische Experten haben laut einem Zeitungsbericht möglicherweise das russische Labor identifiziert, aus dem das Gift für den Anschlag auf den Ex-Spion Sergei Skripal stammen soll. Das sei mithilfe von wissenschaftlichen Analysen und Geheimdiensten gelungen, berichtet die Zeitung "The Times".

Die Experten sind sich demnach sicher, können aber das Labor nicht zu 100 Prozent bestimmen. Eine Quelle nannte die Zeitung nicht. Ein Sprecher der britischen Regierung kommentierte den Bericht nicht.

Zuvor hatten Mitarbeiter der britischen Forschungsanlage Porton Down mitgeteilt, dass unklar sei, woher das Nervengift Nowitschok genau stamme.

Vor einem Monat waren Sergei Skripal und seine Tochter Julia bewusstlos auf einer Parkbank in der südenglischen Stadt Salisbury gefunden worden. Die britische Regierung wirft Russland vor, den Angriff geplant zu haben. Das weist die russische Regierung zurück.

(afp/hd) 

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Wie Putin mit einer "Schattenarmee" im Libyen-Konflikt mitmischt

Im Libyen-Konflikt kommt Moskau eine zentrale Rolle zu, wenn es darum geht, bei der Suche nach einem Friedensplan voranzukommen. An dem für Sonntag geplanten Libyen-Gipfel in Berlin soll daher auch Russlands Präsident Wladimir Putin teilnehmen.

Der Kreml ist in dem Krisenstaat aber nicht nur machtpolitisch ein Akteur, an dem der Westen nicht vorbeikommt. Auch militärisch ist Moskau dort präsent und unterstützt General Chalifa Haftar in seinem Kampf gegen die Einheitsregierung unter Fajes …

Artikel lesen
Link zum Artikel