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In Riad: Mann stürmt Bühne und sticht drei Schauspieler nieder

Auf offener Bühne sind in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad drei Schauspieler niedergestochen worden. Die zwei Männer und eine Frau seien verletzt worden, berichtete das Staatsfernsehen am Montagabend. Ihr Zustand sei stabil.

Es war der erste derartige Angriff, seit im streng konservativen Saudi-Arabien die lange geltenden Restriktionen für Freizeitvergnügungen deutlich gelockert wurden.

Auf im Fernsehen ausgestrahlten Aufnahmen war zu sehen, wie ein Mann auf die Bühne stürmt und die Darsteller mit einem Messer angreift. Über die Nationalität der Opfer machte das Staatsfernsehen keine Angaben. Auf den Aufnahmen wirkte es so, als handele es sich um den Auftritt einer ausländischen Theatergruppe.

Der Täter wurde festgenommen, über seine Motive gab es zunächst keine Angaben. In Saudi-Arabien waren öffentliche Unterhaltungsveranstaltungen wie etwa Kino- oder Musikaufführungen lange Zeit weitgehend verboten.

Kronprinz Mohammed bin Salman hat inzwischen aber einen Reformkurs eingeschlagen, mit dem er den Ölstaat liberalisieren und modernisieren will. Dies trifft auf Widerstand unter anderem von strenggläubigen Geistlichen.

(hd/dpa/afp)

Biden mahnt Klimaschutz an: Kosten des Nichtstuns werden immer höher

US-Präsident Joe Biden hat zum Auftakt seines Online-Klimagipfels mit Dutzenden Staats- und Regierungschefs entschiedenes und schnelles Handeln zur Eindämmung der Erderwärmung angemahnt. "Die Zeichen sind unübersehbar. Die Wissenschaft ist nicht zu leugnen. Die Kosten des Nichtstuns werden immer höher", sagte Biden am Donnerstag im Weißen Haus. "Wir müssen uns bewegen. Wir müssen schnell handeln, um diese Herausforderungen zu meistern."

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