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Ein türkischer Polizeiwagen fährt entlang der Grenze zu Syrien in der Provinz Sanliurfa. Nach Beschüssen aus Syrien befinden sich die Städte an der Grenze zu Syrien in Alarmbereitschaft. Bild: Lefteris Pitarakis/AP/dpa

Fast 800 Angehörige von IS-Anhängern aus Lager geflohen

Fast 800 Angehörige von Kämpfern des sogenannten "Islamischen Staats" (IS) sind nach jüngsten Angaben der kurdischen Behörden aus einem Lager in Nordsyrien geflohen.

Seit Beginn der türkischen Offensive gegen die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) am Mittwoch besteht international die Sorge, dass die tausenden inhaftierten IS-Kämpfer und ihre Angehörigen die Chance nutzen, um aus kurdischer Haft zu fliehen. In den kurdischen Gefängnissen in Nordsyrien sind rund 12.000 IS-Kämpfer inhaftiert, darunter bis zu 3000 Ausländer.

Zudem leben in dem Internierungslager al-Hol sowie weiteren Camps in der Region rund 12.000 ausländische Frauen und Kinder. Viele von ihnen waren im März bei der Eroberung der letzten IS-Bastion Baghus im Osten Syriens durch die YPG-Miliz in Gefangenschaft geraten. Die syrische Kurdenmiliz ist ein wichtiger Verbündeter des Westens im Kampf gegen die Dschihadisten, gilt Ankara aber wegen ihrer engen Verbindungen zu kurdischen Rebellen in der Türkei als Bedrohung.

(hd/afp)

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News zu Syrien

Das "Kalifat" des IS in Syrien scheint besiegt – das Ende ist das nicht

Schon während der Woche schien es für den selbsternannten Islamischen Staat zu Ende zu gehen. Am Samstagmorgen verkünden jetzt das Weiße Haus und die Syrischen Demokratischen Kräfter (SDF), dass die letzte Bastion der Terrorgruppe im Osten Syriens, Baghus, zurückobert wurde.

Während also die letzte Kämpfe noch geführt werden, verkündet auch die Sprecherin Donald Trumps auf, Sarah Sanders:

Auf die Frage von Journalisten, ob der IS zu 100 Prozent sein Gebiet verloren habe, antwortete Sanders: "Ja."

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