International
March 10, 2017 - Berlin, Berlin, Germany - ANDREJ HUNKO, Mitglied des Deutschen Bundestags fr die Partei Die Linke, speaks in front of the protesters. Yezidi representatives and Kurds demanding political support in front of the German Reichstag-Building for the people in Sinjar. The situation of the Yezidians, a thousand-year monotheistic religious community, has worsened after Kurdish Peschmergas attacked the Kurdish Yezidian units in Shengal |

Bild: picture alliance

Türkei verweigert OSZE-Wahlbeobachter und Linken-Politiker die Einreise

Die türkische Regierung verweigert dem OSZE-Wahlbeobachter und Linken-Bundestagsabgeordneten Andrej Hunko nach dessen Angaben die Einreise ins Land. Hunko sagte am Donnerstag, die Türkei habe der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) in Wien mitgeteilt, dass ihm die Einreise nicht gestattet werde.

Wollen wir Freunde werden?

In der Türkei werden am Sonntag sowohl Präsidentschafts- als auch Parlamentswahlen abgehalten. Während Präsident Recepp Tayyip Erdogan in der Abstimmung um das Amt des Staatschefs als Favorit gilt, muss seine Partei AKP bei den Wahlen für das Parlament um die Mehrheit bangen. 

In der Türkei war es bei früheren Abstimmungen zu Unregelmäßigkeiten gekommen. 2014 war pünktlich zur Stimmauszählung der Strom ausgefallen. Energieminister Taner Yildiz erntete damals viel Spott, als er Katzen dafür verantwortlich machte. 

Taner Yildiz erntet Spott

Wegen seiner Nähe zu Russlands Staatschef Wladimir Putin und seines Engagement in den abtrünnigen ost-ukrainischen Gebieten war Hunko 2016 auch schon die Einreise in die Ukraine verweigert worden.

(per/dpa)

Exklusiv

Obama-Stratege zu Trumps Plan, vor Gericht zu ziehen: "Auch bei uns standen die Anwälte schon in den Startlöchern"

Joe Biden holt durch die Briefwahlstimmen immer mehr auf und steht kurz davor, US-Präsident zu werden. Noch-Amtsinhaber Donald Trump gefällt das gar nicht und sein Lager kündigt wütend an, die Auszählungen stoppen sowie bereits feststehende Ergebnisse überprüfen zu lassen. Wahlkampf-Experte Julius van de Laar analysiert für watson das bisherige Ergebnis der US-Wahl und erklärt, warum auch Barack Obama notfalls geklagt hätte, um Präsident zu werden.

Noch in der Wahlnacht machte Donald Trump wahr, was er angekündigt hatte: Er erklärte sich selbst zum Sieger. Obwohl er in den Hochrechnungen hinten lag, reklamierte er die Präsidentschaft für sich und forderte, das Auszählen der Briefwahlstimmen einzustellen. Außerdem kündigte er an, gegen das Wahlergebnis vor Gericht ziehen zu wollen und eine Neuauszählung der Stimmen in einigen Bundesstaaten einzuklagen.

Ob dieser Schritt Donald Trump näher zu einer zweiten Amtszeit als US-Präsident bringen …

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