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Neuer Quallenalarm: Portugiesische Galeeren vor Mallorca gesichtet

Vorsicht beim Baden! Vor der Küste von Mallorca sind nach mehreren Wochen Ruhepause wieder Portugiesische Galeeren gesichtet worden. Die hochgiftigen Quallen hatten bereits Ende Mai auf der Urlaubsinsel für Wirbel gesorgt. Zeitweise war in der Bucht von Palma und an anderen Stränden ein Badeverbot verhängt worden.

Vor ein paar Wochen sorgten Quallen bereits für ein Badeverbot

Am Sonntag sei nun ein Exemplar in der Nähe von Calvia im Südwesten Mallorcas entdeckt worden, berichteten mallorquinische Medien am Montag.

Laut "Mallorca Magazin" mussten Rettungskräfte bereits am Samstag in Portals Vells am Südzipfel der Baleareninsel mehrere Badegäste aus dem Meer zurück an den Strand holen, nachdem dort mutmaßlich eine Portugiesische Galeere im Wasser schwamm. Kurzzeitig sei an dem Strand auch die rote Flagge gehisst worden, hieß es.

Die Portugiesische Galeere (Physalia physalis) ist eigentlich gar keine Qualle, sondern eine riesige Polypenkolonie, in der jedes Individuum eine bestimmte Aufgabe übernimmt. Mit blau-schimmerndem Körper und bis zu 50 Meter langen Tentakeln ist sie in den Weltmeeren unterwegs - und wer mit ihr in Berührung kommt, erleidet starke Schmerzen. Für den Menschen verläuft eine Begegnung mit dem Nesseltier aber nur selten tödlich.

Nettere Tiere:

(czn/dpa)

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In Australien sterben gerade haufenweise Bienen – weil sie zu besoffen sind

Dass Alkohol ungesund ist, wissen alle, die jetzt immer noch mit Kater im Bett liegen. Doch in Canberra sind liegen gerade hunderte tote Bienen vor dem Parlamentsgebäude. Niedergestreckt von fermentiertem Nektar.

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