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Kurz vor der Europawahl: Orban bricht mit CSU-Mann Weber

Ungarns rechtsnationaler Ministerpräsident Viktor Orban verweigert dem CSU-Politiker Manfred Weber die Unterstützung für dessen angestrebte Wahl zum Präsidenten der EU-Kommission.

Es ist eine brisante Ankündigung...

Denn Orbans Fidesz gehört wie die CSU zur Europäischen Volkspartei (EVP). Schon länger ist das Verhältnis von Orban zur EVP-Parteienfamilie äußerst kühl. Im März dieses Jahres suspendierte ihn die EVP wegen einer hetzerischen Kampagne gegen den scheidenden Kommissionschef Jean-Claude Juncker.

Erst vor vier Tagen hatte Orban zudem den italienischen Innenminister Matteo Salvini in Budapest empfangen, der zusammen mit der AfD und anderen europäischen Rechtspopulisten eine neue Fraktion für das Europaparlament bildet. Orban verweigerte am Montag aber eine Aussage über einen eventuellen Übertritt seiner Partei zu dieser Fraktion. Diese Frage solle erst nach der Europawahl entschieden werden. Alle Zeichen für Orban stehen auf einen Abschied von der EVP, so scheint es derzeit.

(ll/dpa)

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Joe Biden holt durch die Briefwahlstimmen immer mehr auf und steht kurz davor, US-Präsident zu werden. Noch-Amtsinhaber Donald Trump gefällt das gar nicht und sein Lager kündigt wütend an, die Auszählungen stoppen sowie bereits feststehende Ergebnisse überprüfen zu lassen. Wahlkampf-Experte Julius van de Laar analysiert für watson das bisherige Ergebnis der US-Wahl und erklärt, warum auch Barack Obama notfalls geklagt hätte, um Präsident zu werden.

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