International

Südkorea und die USA beginnen jährliches Militärmanöver

Die USA und Südkorea haben ihr jährliches Militärmanöver begonnen. Es nehmen mehr als 300.000 Soldaten daran teil. Wegen der olympischen Winterspiele war das Manöver, das normalerweise im März beginnt, in den April verschoben worden. Auch soll die Übung in diesem Jahr nur halb so lang, nämlich nur vier Wochen dauern.

Hubschrauber auf einer US-Militärbasis südlich von Seoul

Bild

Bild: YNA

Nordkorea hatte die Übung bislang immer als Affront bewertet. In diesem Jahr hat sich Pjöngjang allerdings noch nicht zu dem Thema geäußert.

Ein Video des US-Verteidigungsministerium zur jährlichen Militärübung "Foal Eagle"

abspielen

Video: YouTube/Department of Defense

Nord- und Südkorea sind seit Jahrzehnten verfeindet. Anlässlich der Winterspiele kam es zu einer Annäherung.

Am Donnerstag einigten sich die beiden koreanischen Nachbarstaaten auf den 27. April als Termin für ein Gipfeltreffen. Bis Ende Mai soll es auch ein Treffen zwischen Kim und US-Präsident Donald Trump geben. 

Vertreter der beiden Staaten reichen sich anläßlich der Verhandlungen die Hände.

Nordkorea Panmunjom: Cho Myoung-gyon (r), Wiedervereinigungsminister von Südkorea, und Ri Son-gwon, Vorsitzender des nordkoreanischen Komitees für die friedliche Vereinigung des Landes, reichen sich zu Beginn einer Verhandlung im Grenzort Panmu

Bild: kyodo POOL

Im Vorfeld hatte Nordkorea mit Raketen- und Atomwaffentests provoziert. Vor allem die US-Regierung drohte mit einer militärischen Reaktion. US-Präsident Trump hatte bei einer Rede vor der UNO sogar mit der "völligen Zerstörung Nordkoreas" gedroht.

(gw/afp)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Trump macht Werbung für Bohnen – und wütet gegen "radikale Linke"

US-Präsident Donald Trump hat sich am Mittwoch im Oval Office mit Produkten der Firma Goya Foods fotografieren lassen und unverhohlen für das Unternehmen geworben. Mit der Aktion wollte sich Trump vermutlich beim Chef des Lebensmittelherstellers, Robert Unanue, bedanken. Dieser hatte Trump bei einem Besuch zuvor überschwänglich gelobt.

Der gebürtige Spanier rief zu einem Gebet für den Präsidenten auf und sagte: "Wir sind alle wirklich gesegnet, eine Führungsperson wie Präsident Trump zu …

Artikel lesen
Link zum Artikel