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Police protect the Straight Pride Parade in Boston, Massachusetts, U.S., August 31, 2019.   REUTERS/Brian Snyder

Bild: reuters

Homosexueller Trump-Anhänger ruft zu Demo gegen Homosexuellen-Rechte auf

Als Antwort auf die großen "Gay-Pride"-Paraden in den USA haben Unterstützer von US-Präsident Donald Trump in Boston eine "Hetero-Parade" abgehalten.

Police protect the Straight Pride Parade in Boston, Massachusetts, U.S., August 31, 2019.   REUTERS/Brian Snyder

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Vertreter beider Seiten riefen sich gegenseitig Beleidigungen zu und warfen vereinzelt mit Kaffeebechern und Sand in die Richtung der anderen Gruppe. Die Gegendemonstranten warfen den Teilnehmern der "Hetero-Parade" Homophobie vor. Ernsthafte Gewalt gab es nach Polizeiangaben jedoch nicht.

Zu Zusammenstößen kam es nach der Auflösung der "Hetero-Parade" zwischen Gegendemonstranten und Polizei.

Einige Gegendemonstranten warfen den mit Schlagstöcken und Gasmasken ausgerüsteten Polizisten vor, "Nazis" beschützt zu haben, wie ein AFP-Fotograf beobachtete. Einige Demonstranten warfen Sand und Eier auf die Beamten. Die Polizisten setzten Pfefferspray gegen die Gegendemonstranten ein und nahmen mehrere Menschen fest.

Milo Yiannopoulos address the crowd during the Straight Pride Parade in Boston, Saturday, Aug. 31, 2019. Several dozen marchers and about as many counter-demonstrators have gathered in Boston for a

Anführer der Parade: Der ultrarechte Blogger Milo Yiannopoulos, der selbst schwul ist. Bild: AP

Organisiert worden war die "Hetero-Parade" von der Lobbygruppe "Super Happy Fun America". Anführer der Parade war der ultrarechte Blogger Milo Yiannopoulos, der selbst schwul ist. Für andere Homosexuelle schäme er sich seit Jahrzehnten, sagte Yiannopoulos der Nachrichtenagentur AFP. Er vertrete christliche Familienwerte, auch wenn er sie "nicht immer lebe", sagte er weiter.

Eine der Organisatorinnen der Gegendemonstration, Rachel Domond, sagte, sie habe mit der Protestaktion ein Zeichen gegen "diesen Hass, den es hier in Boston und landesweit gibt", setzen wollen. Trump ermutige die sogenannten weißen Nationalisten in den USA dazu, sich hasserfüllt in der Öffentlichkeit zu äußern, sagte sie.

(as/afp)

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