International
FILE PHOTO: Vermont Democratic Party gubernatorial primary candidate Christine Hallquist, a transgender woman, poses as she campaigns on Church Street in Burlington, Vermont, U.S., August 8, 2018. REUTERS/Caleb Kenna/File Photo

Christine Hallquist hat in Vermont Großes vor. Bild: Stringer/reuters

Diese Amerikanerin könnte die erste Transgender-Gouverneurin werden

Es wäre eine historische Wahl: Im US-Bundesstaat haben die Demokraten als erste große Partei in den USA eine Transgender-Frau als Kandidatin für einen Gouverneursposten aufgestellt.

Was war Transgender nochmal? 

Transgender ist eine Bezeichnung für alle Menschen, die Geschlechtergrenzen überschreiten. Menschen also, die sich nicht oder kaum mit ihrem biologischen Geschlecht identifizieren. Nicht jeder, der transgender ist, will sich aber zum anderen Geschlecht umoperieren lassen. 

apa.org

Welche Chancen hat Hallquist?

Vermont ist ein Bundesstaat im Nordosten der USA, der traditionell liberaler und progressiver ist als andere Staaten des Landes. Ein Sieg ist Hallquist jedoch nicht gewiss: Sie tritt gegen den populären republikanischen Amtsinhaber Phil Scott an, dem Demoskopen gute Chancen auf eine Wiederwahl einräumen. Das Amt des Gouverneurs entspricht in etwa dem Amt eines Ministerpräsidenten in einem deutschen Bundesland.

Hallquist war zuvor Chefin des Energieunternehmens Vermont Electricity Coop. Nach eigenen Angaben begann sie 2015 mit der Geschlechtsanpassung. Auf ihrer Wahlkampf-Webseite schreibt sie, dass sie "nach Jahren des Verbergens zu sich selbst gefunden hat - als Transgender-Frau".

Als erste Spitzenmanagerin der USA habe sie eine Geschlechtsanpassung durchgemacht und zugleich ein Unternehmen geleitet.

(pb/afp)

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0

5 Lügen, die Donald Trump in 20-Minuten-Rede erzählte

US-Präsident Donald Trump hat sich bei einer Rede im Bundesstaat Florida als Umweltschützer inszeniert.

Trump unterschrieb bei einer offiziellen Veranstaltung des Weißen Hauses ein zehnjähriges Moratorium: Damit soll die Öl- und Gasförderung vor den Küsten der Staaten Florida, Georgia und South Carolina für diesen Zeitraum verhindert werden.

Die New York Times bezeichnet Trumps Plan als widersprüchlich: Seine Regierung hatte zuvor selbst vorgeschlagen, den Förderungsstopp zu beenden. Die …

Artikel lesen
Link zum Artikel