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U.S. President Donald Trump speaks during a news conference at Trump National Golf Club in Bedminster, New Jersey, U.S., August 15, 2020. REUTERS/Sarah Silbiger

Bild: reuters / SARAH SILBIGER

Verstörender Appell: Trump hetzt seine Anhänger auf Witwe von Steve Jobs

Dass Donald Trump Twitter als Sprachrohr nutzt, um seine Anliegen und teils sehr zweifelhaften Anschauungen zu verbreiten, ist bekannt. Seine jüngste Aktion wirkt jedoch besonders verstörend. Der US-Präsident hetzt seine Twitter-Follower gegen die Witwe von Steve Jobs, dem verstorbenen Apple-Gründer, auf.

Trump griff Laurene Powell Jobs am Sonntag auf Twitter an und warf ihr vor, das Erbe ihres Mannes zu verschwenden. "Ruft sie an, schreibt ihr, lasst sie wissen, wie ihr euch fühlt", so Trumps Appell an seine Anhänger.

Trump ist sauer auf "The Atlantic" – und deswegen auch auf die Jobs-Witwe

Trump bezog sich dabei auf einen anderen Tweet, in dem steht, Laurene Powell Jobs habe "mindestens 500.000 US-Dollar" an Joe Bidens Wahlkampfteam gespendet. "Wusstet ihr, dass sie die Mehrheit an "The Atlantic" besitzt?", heißt es darin weiter.

Das US-Magazin "The Atlantic" hatte am Donnerstag berichtet, Trump habe während einer Frankreich-Reise im November 2018 im Ersten Weltkrieg gefallene US-Soldaten als "Verlierer" und "Trottel" bezeichnet. Der US-Präsident hatte demnach einen geplanten Besuch des US-Militärfriedhofs Aisne-Marne bei Paris mit den Worten abgelehnt: "Warum sollte ich diesen Friedhof besuchen? Er ist voller Verlierer." Trump weist die Vorwürfe zurück.

Tatsächlich hält die Witwe von Steve Jobs eine Mehrheit an dem Magazin.

HOLLYWOOD - MARCH 07:  Apple's Steve Jobs and Laurene Powell arrive at the 82nd Annual Academy Awards held at Kodak Theatre on March 7, 2010 in Hollywood, California. (Photo by Alexandra Wyman/Getty Images)

Steve Jobs und Laurence Powell Jobs bei einem Auftritt 2007. Bild: Getty Images North America / Alexandra Wyman

Mit Blick auf "The Atlantic" schrieb Trump auf Twitter weiter: "Steve Jobs wäre nicht glücklich, dass seine Frau das Geld, das er ihr vererbte, für ein niedergehendes, linksradikales verschwendet." Das Magazin werde von einem "Betrüger" geführt und verbreite "Fake News und Hass", kritisierte Trump.

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